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18. Ottendorfer Kanallauf

Heute fand der 18. Kanallauf von Ottendorf statt und geweckt wurde ich doch tatsächlich durch die Sonne. Das konnte ja nur gut werden. Auch wenn es morgens trotz Sonnenschein noch etwas kühl war und ein leichter Wind wehte, entschied ich mich für die kurzen Laufsachen.
In Ottendorf ist zum Kanallauf immer das gesamte Dorf auf den Beinen. Vor dem Start machte der Spielmannszug Musik und wer nicht als Streckenposten eingeteilt ist oder im Start-Ziel-Bereich aushilft, steht an der Strecke und feuert die Läufer an. Das ist toll.

Um 10 Uhr ging es gemeinsam mit Connie, Mike und Gunther auf die insgesamt 11,1 Km lange Strecke. Die ersten 3,5 Km führten durch die Felder. Der Raps beginnt erst so langsam zu blühen und so war die vorherrschende Farbe auf den Feldern noch grün. Anschließend kamen die 3 Kanal-Kilometer. Dieses Jahr gab es dabei leider nur ein Schiff zu sehen,  die Halland. Nach dem Kanal ging es wieder zurück in Richtung Ottendorf. Die Strecke ist echt schön zu laufen und zusammen mit dem Frühlingswetter macht es sogar doppelt Spaß.

Da die Batterie meiner Uhr in den letzten Tagen den Geist aufgegeben hat, lief ich nach Gefühl. Schnell schloss ich mich einer Gruppe mit angenehmem Tempo an. Und die Zielzeit von 54:04 Minuten liegt sogar unter dem angepeilten 5er Schnitt. Im nächsten Jahr bin ich sicher wieder dabei.
Der nächste Lauf in meinem Kalender ist der Fischhallen-Lauf in 14 Tagen.

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Fischhallenlauf

Am 15.05. stand der Fischhallenlauf in Kiel an. Dieser Lauf ist immer sehr schnell ausgebucht und ich verpasste tatsächlich die Anmeldung. Dank der Tauschbörse bekam ich eine 2. Chance und bot die Teilnahme am Pasta-Essen vor dem Mitternachtslauf als zusätzliches Gegenleistung für einen Startplatz an. Tatsächlich meldete sich mit Julia eine Teilnehmerin, die aufgrund einer Verletzung leider nicht selbst antreten konnte. Ich übernahm ihren Startplatz und hatte wieder die Groupies zur Unterstützung an der Strecke.
Am Vorabend guckten Daniela und ich den Grand Prix und stärkten uns mit Ofenkäse und Baguette. Am Sonntag fuhren wir morgens von Heiligenhafen nach Kiel und hatten auch Sam, unseren Hund, dabei. Er war der eigentliche Star…
Kurz vor dem Start gab es einen leichten Nieselregen. Der war aber pünktlich zum Startschuss vorbei und wir liefen bei besten Laufbedingungen los. Zunächst ging es zum Haupteingang der HDW und dann über das Werftgelände und den Fischmarkt wieder zurück zum letzten Anstieg, der den Läufern noch einmal alles abverlangte. Meine angestrebte Zielzeit war „um die 50 Minuten“. Umso erfreuter waren die Groupies und ich, als nach 47:22 die Ziellinie überquert wurde. Wow, was für ein Rennen. Ich war zwar platt, aber den Beinen ging es gut. Während des Duschens gab es auch draußen einen Regenschauer, der pünktlich zur Siegerehrung und Tombola vorbei war. Groupie-Hund Sam zog so ziemlich alle Teilnehmer vor Ort in seinen Bann. Bei den immer wieder einsetzenden Schauern fanden wir bei Thomas im Zippels-Stand Unterschlupf.
Obwohl mit der Glücksnummer 333 ausgestattet, gewannen wir bei der Tombola keinen Preis. Das wäre aber auch ein echter Bonus gewesen.
Wir alle hatten wieder großen Spaß und Sam musste erstmal ausschlafen, als er wieder zu Hause war.
Vielen Dank an die Groupies für die Unterstützung – und die Lauf-Analyse in Zeitlupe und in Echtzeit.
Die nächsten Veranstaltungen sind der Kieler Firmenlauf (4,5 Km) am 04.06. und die 10 Meilen von Gettorf am 05.06.

@Julia   Gute Besserung und wir sehen uns in Heiligenhafen.

Ottendorfer Kanallauf

Nachdem in diesem Jahr mit den 10 Kilometern beim famila-Marathon erst ein Lauf absolviert wurde, war es mal wieder Zeit, an den Start zu gehen. Am 08.05. ging es über die 11,1 Km beim Ottendorfer Kanallauf. Beide Groupies hatten frei und ich fuhr mit dem Bus nach Ottendorf. Bereits auf der Fahrt kam ich mit den ersten Läufern ins Gespräch und wir waren uns einig, dass das warme Wetter seine Vor- und Nachteile hat.
Mit Ottendorf verbinde ich einen tollen Lauf durch die Rapsfelder, eine lange und stetige Steigung auf dem Rückweg und Gülle-Geruch, weil die Felder gedüngt werden. Alle drei Dinge wurden auch in diesem Jahr bedient.
Bei angenehm warmen Temperaturen ging es los. Bis zum Kanal waren die Beine locker und die Rapsblüte und die Strecke konnte genossen werden. Als es vom Kanal zurück in Richtung Ottendorf ging, wurde es mir langsam zu warm. Dazu kam die leichte Steigung, die sich über mehrere Kilometer hinzog. Die Zeit pro Km stieg um fast 1 Minute an und die Beine wurden auch immer schwerer. Gegen Ende des Rennens konnten noch einmal letzte Reserven mobilisiert werden und ich habe einige der Frauen und Ü-60 Läufer wieder zurück überholt. Normalerweise überholen mich zum Ende eher Schüler und Jugendliche…
Im Ziel stand eine 55:44 und ich war wirklich zufrieden mit dem Ergebnis, denn ein regelmäßiges Training war aus Zeitgründen nicht möglich.
Beim nächsten Lauf, dem Fischhallenlauf am 15.05., sind die Groupies wieder dabei. Allein ihre Anwesenheit macht wahrscheinlich 10 Sek./Km aus.
Ich freue mich schon.

Kein Glück mit Los 332

Heute war die große Abschlussveranstaltung des Zippel`s-Kiel-Cup im Haus des Sports.
Los ging`s um 19 Uhr und ich hatte eigentlich gar nicht damit gerechnet, dabei zu sein. Aber die absolvierten Läufe reichten aus.
Tagsüber im Büro habe ich noch die Firmenmeldung für den Nikolauslauf fertig gemacht und eine der beklopptesten Seiten im Netz gesehen: die Anmeldeseite der stgk. Mannomann ist die unübersichtlich. Die Funktion zur Korrektur war auch nicht so optimal, denn plötzlich stand ein Kollege auf der 15 statt auf der 10 Km-Strecke. Och nö, dann eben per Kontaktmail um Berichtigung gebeten. Wir starten erstmals für die neue Firma und nennen uns “ADM Laufteam”. Nicht gerade spektakulär, ich weiß, aber auf die Schnelle kam nichts Besseres dabei heraus.
Zurück zur großen Verlosung – außer mir waren noch Mirja, Thomas und Mike dabei. Der Raum war ziemlich überfüllt, aber wir hatten Sitzplätze mittendrin. Die Nummern zum Glück lauteten 251, 258, 259 und 332.
Zunächst stellten die einzelnen Veranstalter sich vor und dann wurden die Gesamtsieger geehrt. Danach startete die Verlosung und es wurden gefühlte 100 Rücksäcke und 1000 Mizuno-Gutscheine verlost. Als die 382 gezogen wurde, stockte mir erstmals der Atem, denn es wurde ungefähr so vorgelesen: “dreihundert…zwei…und…achtzig…” – Mist. Das ganze wiederholte sich 2x bei mir und 2x bei Mirja`s Nummer. Auch die 257 wurde gezogen. Als es bei den 300 € Gutscheinen spannend wurde, mussten alle Losinhaber aufstehen, deren Nummer mit einer “2” begann und in der Mitte eine “5” hatte. Upps, plötzlich standen alle drei um mich herum. Leider hatte keiner die richtige dritte Ziffer.
Naja, es hat nicht sein sollen. Das Bier war trotzdem lecker und so manche Einlage ungewollt komisch. So heißt der Organisator gar nicht Herr Zippels sondern Ziplinsky und eine Tombolagewinnerin, die gerade nach vorne kam, wurde mit den Worten empfangen, dass “sie wohl keine Läuferin sei…” *lol*
Fazit ist, dass viele bekannte Gesichter da waren und wir auch ohne Gewinn Spaß hatten.
So langsam geht es in die Winterpause und morgen erstmal zur Weinmesse – für mich leider nur als Fahrer.

Endlich wieder virtuell am Leben

Endlich bin ich wieder ein vollwertiges Mitglied der WWW-Gemeinde – und das auch noch schneller als je zuvor. Nachdem T-Com und 1+1 der Meinung waren, ich sollte mal 2 Wochen offline bleiben ( hatte irgendwie so`ne Art Entzugserscheinungen ), hat der zweite Technikertermin dann doch noch geklappt. Jetzt ist auch das Rauschen in der Leitung weg, das natürlich nicht an der Telekom lag. Ist bestimmt nur Zufall. Bisher ist voip für mich jedenfalls deutlich besser als die analoge Telefonie. Und billiger ist es auch noch.

Die Laufsaison war übrigens plötzlich beendet, weil der Nikolauslauf angeblich ausgebucht war. Nun aber doch nicht und wir stehen mit den Kollegen auf der Warteliste. Ob wir nachrücken, entscheidet sich aber erst, wenn das Geld unterwegs ist. Getreu dem Motto: “Nichts Genaues weiß man nicht”. Mir egal, ich bin schon im Wintermodus ( Couch + Laptop ). Eine Winterpause, wie Hannes sie gerade angeht, schwebt mir jedenfalls nicht vor.
Morgen geht es noch zur Abschlussveranstaltung des Zippel`s-Kiel-Cup 2009 ins Haus des Sports. Mit etwas Glück, gewinnt man dort schöne Sachen in der Tombola.

Achja, die Bilder aus dem letzten Artikel sind deutlich zusammengeschrumpft, nachdem einige Darsteller lieber nicht im Internet gezeigt werden wollten. Sorry, hatte gedacht es wäre OK, die Bilder zu nehmen. Ist aber auch kein Problem gewesen, sie wieder zu löschen. Die Filmchen habe ich dann gar nicht erst hochgeladen. Wirklich schade, denn der Headbang-Contest der beiden Blondinen ( mit synchronem Mittelteil ) ist wirklich sehenswert.

See and Run in Bordesholm

Heute fand der “See and Run”-Lauf in Bordesholm statt. Ich fuhr mit einigen Kollegen zusammen hin und startete über die 9 Km. Die Groupies hatten frei. Da ich dort noch nicht mitgelaufen bin, ließ ich mir den Streckenverlauf erklären. Dabei erwähnten alle, dass es etwa 3 Km vor dem Ziel eine echte „Hammer-Steigung“ gibt. OK, das habe ich im Griff: 6 Km flach, eine Steigung, der Rest ist wieder flach. Soweit die Theorie.

Los ging`s um 10:15 Uhr und nachdem wieder die meisten der teilnehmenden Kinder aus den ersten Startreihen überholt wurden, legte ich den ersten Km in 4:06 zurück. Die Beine sind locker – alles gut. Dann wurde die Strecke etwas hügeliger und ich benötigte schon 4:17 für den nächsten Kilometer. Das permanente Auf und Ab ging doch ziemlich an die Substanz. Den schnellsten Kilometer legte ich in 4:06, den langsamsten in 6:06 zurück. Die von den Kollegen beschriebene Steigung war dann auch nicht zu übersehen – ein Sandweg, der über mehrere hundert Meter recht kräftig anstieg. Die gefühlte Geschwindigkeit lag hier nahe am Stillstand. Danach war ich wieder mit 4:30er-Zeiten unterwegs. Kurz vorm Ziel wurde es dann noch einmal richtig crossig. Durch den Wald und einen Trampelpfad entlang, bis zum Sportplatz und noch eine halbe Stadionrunde. Geschafft.

Am Ende stand die Uhr bei 44:46, was immer noch den 36. Platz in der Gesamtwertung und den 6. in der AK bedeutete.

Eine Gewinnerin hatten wir auch dabei, denn Mirja gewann bei der 17 Km-Strecke die Hauptklasse der Frauen. Herzlichen Glückwunsch nochmal. Die Siegerehrung nahmen wir denn auch noch mit und wurden von ihr auf dem Podest mit der Bogenschützen-Pose meines Landsmannes Usain Bolt bedacht.

Ein Novum für mich waren übrigens die Duschen in Bordesholm. Da es kein warmes Wasser gab ( und nach Aussage der übrigen Läufer auch in den letzten Jahren nicht gab ! ), waren sie sogar kälter als das Bier. Wirklich. Trotzdem war es eine herrliche Erfrischung ( allerdings erst im Nachhinein ).

Unser nächster Lauf startet schon am kommenden Samstag auf dem Bungsberg. Da sind dann auch die Groupies wieder dabei und holen noch die eine oder andere Sekunde weniger aus mir heraus. Und schlimmer als in Bordesholm kann das Streckenprofil da auch nicht sein. Vielleicht treffen wir dort ja auch Hannes, nachdem wir uns bisher nur aus dem WWW kennen.