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Nikolauslauf und Weihnachtsfeier – der Jahresausklang 2009

Gestern fand der 26. Nikolauslauf in Klausdorf statt. Es ging auf 10,1 Km über Asphalt und durch den Wald. Herrlich, denn es hatte in den letzten Tagen immer mal wieder geregnet und dadurch wurde es ein 1. Klasse Cross-Lauf. Durch einige Unklarheiten bei der Sammelanmeldung für die neue Firma war ich quasi schon in der Winterpause und unterbrach sie für diesen Lauf.

Bereits am Samstag fand die Groupie-Weihnachtsfeier im Vapiano in Kiel statt. Nachdem wir vorher im Kino waren und „G-Force“ in 3-D gesehen hatten, schlenderten wir noch eine Runde über den Weihnachtsmarkt und gönnten uns einen Glühwein, ehe es ins Vapiano ging. Obwohl es bis auf den letzten Platz gefüllt war, wurde genau dann ein Tisch frei, als wir suchend davor standen. Wie sagte Daniela so passend?: „Glück braucht das Groupie.“

Und genauso wie der Abend begann, ging er auch weiter. Es gab lecker Essen und etwas Rotwein dazu, wunderbar. Wir hatten viel Spaß, ließen das Läufer/Groupie-Jahr 2009 noch einmal Revue passieren ( erwähnt sei hier nur der Doppelerfolg mit Daniela beim Wald- und Wellenlauf in Kellenhusen ) und schmiedeten Pläne für die kommende Saison. Wer uns im Dezember eine Reise nach Las Vegas zum Santa-Run zahlen will, melde sich bitte.

Am Sonntagmorgen fiel das Aufstehen ziemlich schwer. Draußen war es nass und kalt und das Bett doch so kuschelig warm. Außerdem wirkte der Wein etwas nach. Wenigstens regnete es nicht, eigentlich war es sogar sehr gutes Laufweter… Aber wir hatten auch Nikolaus und der war fleißig über Nacht. Nach einigem Gequengel waren wir hoch und nach dem ersten Kaffee ging es schon viel besser. Der Lauf konnte kommen.

Ich startete erstmals für den neuen Arbeitgeber, die adm-group, unter dem Namen „ADM Laufteam“. Damit stand uns aber leider auch kein Firmenwagen mehr zur Verfügung. Und da meine Mitfahrgelegenheit kurzfristig absagte, mussten die Groupies schon früh mit nach Klausdorf und mich mitnehmen. Rüdiger fand wie immer einen perfekten Parkplatz direkt am Start. Unglaublich.

Es war schon ziemlich viel Betrieb bei der Nummernausgabe und ich erwischte die 593, für die bereits ein Stollen bei der Tombola ausgelost worden war. Na, das fängt ja prima an.

Daniela legte die Weihnachts-Hasenohren an und war damit in der Menge leicht zu finden. Selbst der Nikolaus wollte ein Foto mit ihr.

Um 11:10 Uhr ging es los. Ich startete aus der Menge und ging das Rennen gemütlich an. Training fand in den letzten Wochen aufgrund der vielen Arbeit ( und des schlechten Wetters ) eher selten statt und es sollte eine Zeit zwischen 50 – 55 Minuten werden – kein Stress also. Trotzdem war das Tempo dann doch zu langsam und ich trabte an einigen Mitläufern vorbei. Der Boden war durch den Regen der letzten Tage aufgeweicht und wir sahen schon nach den ersten Metern nach echten Cross-Läufern aus. Und wenn die Schuhe erstmal nass sind, ist es auch egal und man kann das Rennen genießen.

Unterwegs bekam ich sogar Groupie-Grüße aus dem Tierreich. Einige Schafe, die an der Strecke grasten, blökten mir einige aufmunternde “Hhhhhoooottääääähhhh” zu. Oder war ich etwa schon so sehr dehydriert? Nee, die Beine sind noch gut und die bunten Punkte vor den Augen sind die vom Veranstalter farblich markierten Wurzeln und Steine im Wald. Dann ist ja alles OK. Auch die Zwischenzeiten blieben mit etwa 5 Min/Km stabil – und das bei wechselndem Gelände.

Definitiv kein Groupie wird der Hügel bei Km 3,5, solange er nicht etwas abflacht. Alter Schwede, der hat echten Wiedererkennungswert. Obwohl der Untergrund nass und aufgeweicht war, hatte man erstaunlich guten Halt. Das wurde wirklich wichtig bei den Stellen, die bergab gingen und wo man einfach „laufen lassen konnte“.

Im Ziel stand eine 51:20 auf der Uhr und damit Platz 119 in der Gesamtwertung und der 27. in der AK. Damit hatte ich den Zielkorridor genau getroffen. Sehr schön.

Die Groupies hielten sich den gesamten Lauf über im Start/Ziel-Bereich auf und waren mittlerweile „Froupies“ ( frierende Groupies ) geworden. Das hielt sie aber nicht davon ab, mich auf den letzten Metern lautstark anzufeuern.
Als ich nach dem Zieleinlauf und kurzem Auslaufen am Auto stand und lange Sachen holte, entdeckte ich den Dusch-Geheimtipp direkt beim Start. Das passt ja super. Schnell die Tasche geschnappt und ab unter die Dusche. Es war tatsächlich ein Geheimtipp, denn das Wasser war warm und es gab viel Platz in der Umkleide. Danach gab es noch etwas heiße Erbsensuppe und Kaffee und wir genossen die Atmosphäre des ausklingenden Laufes.

Es war einfach wieder toll.

Ein besonderer Dank für das gesamte Jahr 2009 geht wieder an die Groupies, die unerschütterlich an den Strecke der Region standen und mich unterstützten.

Ich freue mich riesig auf ein schönes und erfolgreiches Jahr 2010 mit Euch.

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Herrliches Wochenende

Schon wieder Sonntag. Mannomann, so ein Wochenende vergeht viel zu schnell.

Diesmal war Groupie Daniela in Kiel und wir starteten am Freitag in der „Seebar“ mit einem Sundowner. So heißen die Getränke, die zur Happy-Hour am Strand von Kapstadt zum Sonnenuntergang gereicht werden.

Die „Seebar“ ist eine Lounge im Freibad Düsternbrook. Wirklich schön da. Die Stena-Line schipperte vorbei und wir waren im Wochenende angekommen.

Anschließend fuhren wir zum Abendessen ins Vapiano. Hier war es wieder einmal echt lecker und gemütlich.

Am Samstag ging`s ans Wasser. Unsere Wahl fiel auf Laboe, weil wir den Strand noch nicht ausprobiert hatten. Allerdings waren auch zum letzten Mal da. Die Förde ist einmalig, ab und zu schippern große Pötte vorbei und immer wieder die kleineren Fähren. Aber der Strand selbst ist eine Katastrophe. Für die Horde Polen, die sich lauthals am Strand mit Vodka haben vollaufen lassen, kann die Gemeinde nichts. Aber der ziemlich verdreckte Strand – und damit meine ich nicht nur die Unmengen von Kippen und Korken – kostet auch noch 2 Euro pro Person. Und dass bei dem Müll die Möwen nicht weit sind, konnten wir aus der Nähe beobachten. Während so mancher Besucher im Wasser war und seine Decke unbeaufsichtigt ließ, kamen die Möwen und räumten die Taschen aus. Das war zunächst auch echt lustig, aber irgendwie hörten die Viecher nicht auf damit. Und das Anfüttern für`s Erinnerungsfoto stört offenbar auch niemanden.

Abends sahen wir im Kino HANGOVER – den wohl lustigsten Film des Jahres. Allein die Taser-Vorführung auf einer Polizeistation für eine Besucherklasse kleiner Kinder brachte mich an den Rand eines Lachkrampfes. Unbedingt angucken! Danach saßen wir noch auf ein Glas Rotwein auf dem Balkon und genossen den lauen Sommerabend.

Am Sonntag schliefen wir aus und nachmittags war Daniela noch auf dem Klosterfest in Cismar. Dann war das Wochenende auch schon wieder vorbei. Da freue ich mich doch die ganze Woche auf das nächste.

Groupie-Weihnachtsfeier 2008

Am Freitag, den 19.12.2008 fand die Weihnachtsfeier mit den Groupies statt.

Die angesetzte Startzeit, 16 Uhr, überschritt ich arbeitsbedingt um etwa 2 Stunden. Die nutzten die Groupies, um sich lustige Ohren zu kaufen ( Weihnachten meets Ostern ) und schon die eine oder andere Runde über den Weihnachtsmarkt zu drehen.

Als ich dazukam, war die Stimmung entsprechend. Wir gingen noch einmal gemeinsam über den Weihnachtsmarkt, konnten uns aber nicht zu einer Einheit Schlittschuhlaufen auf der künstlichen Eisbahn durchringen.

Anschließend gingen wir ins VAPIANO. Dort gab es neben dem Essen auch leckeren Wein karaffenweise. Um kurz nach 20 Uhr stieß Harald dazu und wir blieben solange, bis wir quasi „rausgefegt“ wurden.

Damit war der Abend aber noch nicht zu Ende. Wir zogen um über die Dächer von Kiel in die ASTOR-Bar. Dort war auch richtig ´was los und ehe wir uns versahen, war es 2 Uhr morgens. Die Zeit verging wie im Flug.

Das machen wir wieder. Versprochen.