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Happy New Year

Wir wünschen Euch allen einen Guten Rutsch in

ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2010.

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Allen Lesern, Läufern und Lauf-Groupies ein frohes Weihnachtsfest!

So schnell ist wieder ein Jahr vorbei, dass man mit dem Schreiben von Weihnachtsgrüßen erst am Heiligenabend anfängt 😉

Auch vom Lauf-Roadie und einfach mal stellvertretend im Namen des hier bislang eher stumm gebliebenen Ober-Groupies (Erster fremdbestimmter Vorsatz für das neue Jahr steht schonmal! 😛 ) ein „Frohes Weihnachten“ an alle Leser und Lauf-Enthusiasten. Ich freue mich ganz persönlich, dass das Lauf-Groupie-Blog soviel Resonanz erfährt und beglückwünsche Hotte dafür, der hier nahtlos die Autorenschaft übernommen und mich damit enorm entlastet hat!

Die Lauf-Groupies waren wieder durchaus erfolgreich in diesem Jahr und haben Usain „Running Hot(te)“ Hielscher sogar auf das ein oder andere Treppchen getrieben – wie immer hat es an der Strecke enorm Spaß gemacht, unser Einsatz mit Megaphon auch von manch Hotte-Konkurrentem mit einem dankbaren Lächeln oder Winken honoriert.

Uns allen ein paar frohe Feiertage und einen guten, gesunden und erfolgreichen Rutsch ins neue Jahr!

R-Digger
Lauf-Roadie

Fotos vom Kiel-Marathon 2009

Es gilt, noch die Fotos vom KielMarathon nachzutragen:

Kurzfristige Startort-Verschiebung

Kurzfristige Startort-Verschiebung

Kurz vor dem Startschuss

Kurz vor dem Startschuss

Am Louf: Das Ober-Groupie präsentiert die Absperrmaßnahmen

Am Louf: Das Ober-Groupie präsentiert die Absperrmaßnahmen

Kurz nach dem Start: "Hotte runs like the wind"

Kurz nach dem Start: "Hotte runs like the wind"

Gorch Fock im Hintergrund - Die Groupies am dritten Anfeuerungspunkt, dem Tirpitzhafen

Gorch Fock im Hintergrund - Die Groupies am dritten Anfeuerungspunkt, dem Tirpitzhafen

Das Feld zieht vorbei und wird per Megaphon ordentlich beschallt

Das Feld zieht vorbei und wird per Megaphon ordentlich beschallt

Gute Miene zum bösen Spiel, oder Lockerheit pur?

Gute Miene zum bösen Spiel, oder Lockerheit pur?

Auch nach der Wendemarke siehts noch dymnamisch aus...

Auch nach der Wendemarke siehts noch dymnamisch aus...

Auch am Yachthafen noch mit einem Lächeln vorbei...

Auch am Yachthafen noch mit einem Lächeln vorbei...

Groupie-Dienst am Halb-Marathon - Warten auf...

Groupie-Dienst am Halb-Marathon - Warten auf...

... die Freundin des Ober-Groupies, die sich ein kleines Päuschen für einen Klönschnack gönnt

... die Freundin des Ober-Groupies, die sich ein kleines Päuschen für einen Klönschnack gönnt

Kiel-Marathon 2009 aus Roadie-Sicht

Nachdem Hotte nun bereits seine Eindrücke vom 15.Kiel-Marathon frisch von der Strecke weg geschildert hat, noch ein paar Eindrücke aus der Roadie-Perspektive:

Wenn es heisst, das Läufer am Beginn der Saison noch ihre Form suchen, trifft das nicht weniger auf die Lauf-Groupies, wie die Event-Veranstalter zu. Dass dieser noch 15 Minuten vor dem Startschuss des 10km-Rennens am Aufbau des Zieleinlaufs werkeln ließ und – gänzlich heimtückisch – kurz vor dem Renntag den Start 500m vom Ostseekai weg Richtung Kiellinie verlegt hatte, brachte die Groupies fast in die Bredouille. Organisatorisch – und krankheitsbedingt – noch nicht wieder im Vollbesitz der Kräfte, hiess es dann eiligst den Ostseekai zu verlasssen, um rechtzeitig das etwas entfernt parkende Groupie-Mobil zu erreichen und zum Louf weiterzufahren, wo traditionell die erste Anfeuerungsstation ist.

Das unser Einsatz als Mobile-Einheiz-Gruppe (MEG) verdammt nötig war, sollte sich bereits hier erweisen. Denn die Resonanz von Zuschauern war abgesehen von uns nahe Null. Laufen ist ganz offenbar ein einsamer Sport…. Unsere Marktlücke, die erstmals mit dem Einsatz eines Megaphons gefüllt wurde. Und das kam sofort gut an! Dankeslächeln vorbeihuschender Läufer können nicht lügen. Hotte war überraschend weit vorn, so dass der langsame Rest des Läuferfeldes zunächst nicht in den Genuss der aautommatsichen „Ole, Ole, Ole Ole… we are the Champions“-Gesänge der Flüstertüte kam.

Auch am Yachthafen vor dem Kieler Institut für Weltwirtschaft kriegten wir Hotte dann grade noch kurz zu Gesicht und trieben ihn weiter an. Die Sperrung des Düsternbrooker Wegs durch den THW zwang zu einem kleinem Umweg, der am Maritim-Hotel vorbei, über den Niemannsweg hinter der alten Marineakademie entlang zurück an die Förde führte, wo wir nun kurz vor der Wende und mit toller Aussicht auf die „Gorch Fock“ auf die erneut Ankunft der Spitze warteten. Da sich Schall ja gut über das Wasser ausbreitet, blieb der weitere Einsatz des Megaphons auch an Bord so mancher im Tirpitzhafen liegender Marineschiffe nicht verborgen. Neben der Handvoll Zuschauer, die wenigstens hier an der Strecke standen, staunten auch die ersten Läufer nicht schlecht, dass wir schon wieder da waren, um für ein Quantum Stimmung zu sorgen. Den militärischen Ton, den ich da durch das Megaphon angeschlagen haben soll, kann ich nicht erinnern, dass müssen Radar-Emissionen gewesen sein, die mich beeinflussten… auch angebliche Vorfahrt-Missachtung und Gurt-Leugnung wird hiermit dementiert *pfeif*

Erneut am Yachthafen, Louf und zwischen NDR und Sartori-Berger den halben Wall runter kam Hotte dann in den Genuss aufmunternder Worte, insgesamt 8 Mal entlang einer 10 Kilometer Strecke!!! Man, waren wir gut…. und haben damit ganz sicher dazu beigetragen, dass Hotte die angepeilte Zeit von 50-55 Minuten mit 47:18 Minuten pulverisierte. Die Latte hängt für die noch junge Saison erklecklich hoch… die Platzierung 150/15 (Gesamt/Altersklasse) ist aber auch noch ausbaufähig!

Für den zweiten Teil des Vormittags war ein erneuter Einsatz der Mobilen-Einheiz-Gruppe für ein paar bekannte Halb-Marathonis eingeplant. Was sich da dann so alles auf der Strecke tummelte! Männer die blanken (Plastik-)Arsch zeigten, Ärzte, die während des Laufens Diagnosen diskutierten und mutmaßliche Erfolgsmenschen, die laufenderweise mit dem wahrscheinlich eingewachsenen Knopf im Ohr den Schatz telefonisch über den Zustand der Oberschenkel informierten… und dazwischen diejenigen Bodenständigen, denen der Weg das Ziel, der innere Schweinhund der größte Feind und der nächste Kilometer der wichtigste ist und höchst dankbar für jedes aufmunternde „Olé“ sind, wenn es denn schon sonst kaum Applaus an der Strecke hagelt.

Hat Spaß gemacht! Demnächst wieder! Denn irgendjemand muss ja für einen Hauch von Atmosphäre sorgen. Dass der Kiel-Marathon eher den Charme einer geschlossenen Pflichtveranstaltung für Eingeweihte als eines Massen-Events versprüht, mag an Jahreszeit und dem Saisonbeginn liegen. Allerdings lädt schon die Örtlichkeit am Ostseekai auch nicht unbedingt zum Verweilen ein. Schade eigentlich….

Schonmal ein Vorgeschmack

Die traditionellen Anfeuerungs-Schilder

Die traditionellen Anfeuerungs-Schilder

Da wir erst nach und nach alle bisherigen Laufberichte, Fotos und Videos hierher transferieren können werden, schonmal ein kleiner Vorgeschmack in Form eines Links: In der Lauf-Groupie-MediaLounge hatten wir in den letzten Jahren Bilder und Videos gesammelt. Auch für uns selbst eine kleine Reminiszenz an drei Jahre Lauf-Groupies!

Nikolauslauf 2008

Am vergangenen Sonntag war es soweit – der Nikolauslauf 2008 fand in Klausdorf statt.

Es war knacke-kalt, windstill und selbst die Sonne lugte etwas hervor. Nach dem Regen an den Tagen vorher war der Boden durchtränkt und aufgeweicht. Und da die Strecke durch den Wald führt, konnten wir uns schon vorstellen, wie wir alle im Ziel aussehen würden. Außerdem sind Bestzeiten bei diesen Bedingungen kaum möglich und uns wurde damit von vornherein etwas „Druck“ genommen.

Kurz vor dem Start, letztes Aufwärmen

Kurz vor dem Start, letztes Aufwärmen

Sämtliche weiblichen Groupies waren krankheitsbedingt entschuldigt – gute Besserung.

Es lag also an Rüdiger, mir über die 5490 m lange „Kurzstrecke“ zu einer Top-Zeit zu verhelfen. Er konzentrierte sich auf den Zielbereich und machte seine Sache wieder sehr gut. Nach 25:59 Min. überquerte ich als Gesamt 52. und 2. der Altersklassenwertung die Ziellinie und musste noch über 30 Minuten warten, bis Thomas eintrudelte. Ob das nur daran lag, dass er eine andere Strecke lief… man weiß es nicht.

Eine Überraschung hatte der Veranstalter noch parat. Quasi über Nacht wurden die Startzeiten geändert. Der 5 Km Start wurde mit dem 15 Km Start getauscht und verschob sich um 20 Minuten nach hinten. Wir waren also sehr rechtzeitig am Start.

Nikolauslauf 2008 - Der Start

Nikolauslauf 2008 - Der Start

Um 11:20 Uhr ging es los. Auf den ersten Metern wurde schon ordentlich geschubst und geflucht. Nach etwa 300 Metern zog sich das Feld etwas in die Länge und es war ein richtiges Laufen möglich. Die Zwischenzeit bei 1000 m betrug sagenhafte 3:52 Min. Hier hatte ich die Favoriten noch in greifbarer Nähe. Das hohe Starttempo forderte aber seinen Tribut und die folgenden Durchgangszeiten lagen wieder im erwarteten 5er-Bereich. Die Strecke führte über Feldwege und bessere Trampelpfade in einer großen Schleife durch den Wald um den Sportplatz herum und wurde immer wieder kurz durch asphaltierte Stücke unterbrochen. Wir hörten fast die gesamte Zeit die Musik aus dem Start- und Zielbereich und ich hatte den Eindruck, „gleich wieder da zu sein“. Im Ziel war der Akku dann auch leer und die Beine brannten noch den ganzen Montag über.

Das Laufjahr 2008 ist damit abgeschlossen und ich sage wieder ein großes DANKE an die Groupies. Wir hatten viel Spaß rund um die Veranstaltungen und ich freue mich schon auf unsere Weihnachtsfeier am 19.

Eine ganz eigene Anekdote erlebte Rüdiger am darauffolgenden Montag im Landgericht zu Kiel, wo er ( oft als einziger Zuschauer ) den Prozess gegen Gerhard Schmidt verfolgt. Der Staatsanwalt nahm ihn in einer Verhandlungspause zur Seite und fragte, ob er ihn gestern nicht erkannt habe. Er sei in Klausdorf die 15 Km gelaufen und habe ihn dort gesehen. Zu seiner Entlastung verwies das Groupie darauf, dass er sicher keine Robe getragen hat und es ihm dadurch „unmöglich“ gewesen sei, den Staatsanwalt zu erkennen. Die Groupies haben also einen echten Wiedererkennungswert – auch abseits der Strecke. Ob wir nach dem bekannten Schlachtruf „Hüh Hotte Hüh“ demnächst auch ein „Go Goos“ ( ehrenhalber ) hören werden, wird gerade geklärt.

„Hotte´s Lauf-Groupies“-Blog – Der offizielle Start

Hotte´s Lauf-Groupies - Nikolaus 2008

Hotte´s Lauf-Groupies - Nikolaus 2008

Lange haben wir dran rumgedoktert und noch ist nicht alles fertig, aber mit Hottes heutigem Start beim 25. Nikolauslauf in Klausdorf (Schwentinental) starten „Hotte´s Lauf-Groupies“ das offizielle Lauf-Groupies-Blog, das unter der bekannten Addresse http://ich-laufe-also-bin-ich.de die alte Website ablöst.

Mit dem offiziell letzten Rennen einer für Hotte und Groupies eher unbefriedigend gelaufenen Saison 2008 in Klausdorf, auf dem im Jahre 2005 einst die Lauf-Groupies gegründet wurden, fällt daher bereits der Startschuss für eine neue, frische Lauf- und Groupie-Saison 2009. Im Namen von Ober-Groupie Daniela und unseren Lauf-Helden Hotte, heisse ich daher alle alten und neuen Besucher herzlich willkommen!!! Mit der neuen Blog-Umgebung soll uns auf lange Sicht das Veröffentlichen erleichtert werden und bietet auch dem Besucher mehr Möglichkeiten, am Groupie-Leben teilzuhaben. Die umfangreiche Bild-, Video- und Wort-Berichterstattung von den Lauf-Events der vergangenen Jahre wird über den Winter nach und nach hierher transferiert. Spätestens 2009 könnte es dann hier regelmäßige Artikel zur Lauf-Saison und nicht-laufspezifischen Themen geben, Hotte ist jedenfalls schon ganz heiß aufs publizieren!!!

Nikolauslauf 2008

Kurz vor dem Ziel

Kurz vor dem Ziel

Wie erwähnt, fand Hottes läuferischer Saisonabschluss also ganz traditionell in Klausdorf statt. Wie schon im ganzen Jahr hatten Läufer und Groupies mit gesundheitlichen und anderen Problemchen zu kämpfen, so dass heuer statt 10km bzw. 15km nur die „Mittelstrecke“ von 5km in Angriff genommen wurde und auch das Ober-Groupie krankheitsbedingt nicht zur Verfügung stand (Gute Besserung von mir aus hier an die Krankenbetten zuhause!!!).

Kurze Hose bei 2 Grad!

Kurze Hose bei 2 Grad!

Die Lauf-Eindrücke wird Hotte später selbst zum Besten geben – nur
soviel sei verraten, er kam als Erster in Ziel… als Erster der freenet-Laufgruppe wohlgemerkt, weil alle anderen die längeren Strecken gebucht hatten. Zeit und Platzierung soll er uns dann selbst rechtfertigen verkündigen… das er tatsächlich gelaufen ist, beweist allerdings das letzte Foto.

Soviel aus Roadie-Sicht,
R-Digger