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Nikolauslauf und Weihnachtsfeier – der Jahresausklang 2009

Gestern fand der 26. Nikolauslauf in Klausdorf statt. Es ging auf 10,1 Km über Asphalt und durch den Wald. Herrlich, denn es hatte in den letzten Tagen immer mal wieder geregnet und dadurch wurde es ein 1. Klasse Cross-Lauf. Durch einige Unklarheiten bei der Sammelanmeldung für die neue Firma war ich quasi schon in der Winterpause und unterbrach sie für diesen Lauf.

Bereits am Samstag fand die Groupie-Weihnachtsfeier im Vapiano in Kiel statt. Nachdem wir vorher im Kino waren und „G-Force“ in 3-D gesehen hatten, schlenderten wir noch eine Runde über den Weihnachtsmarkt und gönnten uns einen Glühwein, ehe es ins Vapiano ging. Obwohl es bis auf den letzten Platz gefüllt war, wurde genau dann ein Tisch frei, als wir suchend davor standen. Wie sagte Daniela so passend?: „Glück braucht das Groupie.“

Und genauso wie der Abend begann, ging er auch weiter. Es gab lecker Essen und etwas Rotwein dazu, wunderbar. Wir hatten viel Spaß, ließen das Läufer/Groupie-Jahr 2009 noch einmal Revue passieren ( erwähnt sei hier nur der Doppelerfolg mit Daniela beim Wald- und Wellenlauf in Kellenhusen ) und schmiedeten Pläne für die kommende Saison. Wer uns im Dezember eine Reise nach Las Vegas zum Santa-Run zahlen will, melde sich bitte.

Am Sonntagmorgen fiel das Aufstehen ziemlich schwer. Draußen war es nass und kalt und das Bett doch so kuschelig warm. Außerdem wirkte der Wein etwas nach. Wenigstens regnete es nicht, eigentlich war es sogar sehr gutes Laufweter… Aber wir hatten auch Nikolaus und der war fleißig über Nacht. Nach einigem Gequengel waren wir hoch und nach dem ersten Kaffee ging es schon viel besser. Der Lauf konnte kommen.

Ich startete erstmals für den neuen Arbeitgeber, die adm-group, unter dem Namen „ADM Laufteam“. Damit stand uns aber leider auch kein Firmenwagen mehr zur Verfügung. Und da meine Mitfahrgelegenheit kurzfristig absagte, mussten die Groupies schon früh mit nach Klausdorf und mich mitnehmen. Rüdiger fand wie immer einen perfekten Parkplatz direkt am Start. Unglaublich.

Es war schon ziemlich viel Betrieb bei der Nummernausgabe und ich erwischte die 593, für die bereits ein Stollen bei der Tombola ausgelost worden war. Na, das fängt ja prima an.

Daniela legte die Weihnachts-Hasenohren an und war damit in der Menge leicht zu finden. Selbst der Nikolaus wollte ein Foto mit ihr.

Um 11:10 Uhr ging es los. Ich startete aus der Menge und ging das Rennen gemütlich an. Training fand in den letzten Wochen aufgrund der vielen Arbeit ( und des schlechten Wetters ) eher selten statt und es sollte eine Zeit zwischen 50 – 55 Minuten werden – kein Stress also. Trotzdem war das Tempo dann doch zu langsam und ich trabte an einigen Mitläufern vorbei. Der Boden war durch den Regen der letzten Tage aufgeweicht und wir sahen schon nach den ersten Metern nach echten Cross-Läufern aus. Und wenn die Schuhe erstmal nass sind, ist es auch egal und man kann das Rennen genießen.

Unterwegs bekam ich sogar Groupie-Grüße aus dem Tierreich. Einige Schafe, die an der Strecke grasten, blökten mir einige aufmunternde “Hhhhhoooottääääähhhh” zu. Oder war ich etwa schon so sehr dehydriert? Nee, die Beine sind noch gut und die bunten Punkte vor den Augen sind die vom Veranstalter farblich markierten Wurzeln und Steine im Wald. Dann ist ja alles OK. Auch die Zwischenzeiten blieben mit etwa 5 Min/Km stabil – und das bei wechselndem Gelände.

Definitiv kein Groupie wird der Hügel bei Km 3,5, solange er nicht etwas abflacht. Alter Schwede, der hat echten Wiedererkennungswert. Obwohl der Untergrund nass und aufgeweicht war, hatte man erstaunlich guten Halt. Das wurde wirklich wichtig bei den Stellen, die bergab gingen und wo man einfach „laufen lassen konnte“.

Im Ziel stand eine 51:20 auf der Uhr und damit Platz 119 in der Gesamtwertung und der 27. in der AK. Damit hatte ich den Zielkorridor genau getroffen. Sehr schön.

Die Groupies hielten sich den gesamten Lauf über im Start/Ziel-Bereich auf und waren mittlerweile „Froupies“ ( frierende Groupies ) geworden. Das hielt sie aber nicht davon ab, mich auf den letzten Metern lautstark anzufeuern.
Als ich nach dem Zieleinlauf und kurzem Auslaufen am Auto stand und lange Sachen holte, entdeckte ich den Dusch-Geheimtipp direkt beim Start. Das passt ja super. Schnell die Tasche geschnappt und ab unter die Dusche. Es war tatsächlich ein Geheimtipp, denn das Wasser war warm und es gab viel Platz in der Umkleide. Danach gab es noch etwas heiße Erbsensuppe und Kaffee und wir genossen die Atmosphäre des ausklingenden Laufes.

Es war einfach wieder toll.

Ein besonderer Dank für das gesamte Jahr 2009 geht wieder an die Groupies, die unerschütterlich an den Strecke der Region standen und mich unterstützten.

Ich freue mich riesig auf ein schönes und erfolgreiches Jahr 2010 mit Euch.

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Nikolauslauf ist gebongt

Nach einigem Hin-und-Her ist nun endlich die Bestätigung für den Nikolauslauf in Klausdorf ( Schwentine ) eingetrudelt. Da unsere Firma, die das Startgeld bezhlt, zum 01.12. einen neuen Eigentümer bekommt und ihr grünes Logo gegen ein blaues eintauscht, hatte ich die Befürchtung, dass die Überweisung in der Buchhaltung untergeht. Und nachdem ich eine Zahlungserinnerung vom Veranstalter bekam, war der Lauf innerlich schon abgehakt. Aber, alles hat geklappt und wir gehen zu acht unter dem Namen des neuen Arbeitgebers, der adm group, an den Start.
Meine eigentlich schon begonnene Winterpause wird unterbrochen, damit die 10 Km am 06.12. nicht zu schwer fallen.
Auch die Groupies müssen vor unserer Weihnachtsfeier also noch einmal ran. Hoffentlich wird es nicht zu kalt für sie, denn die Läufer merken ja nichts von kühlen Temperaturen.
Ich freue mich schon auf unseren letzten gemeinsamen Lauf-Auftritt in diesem Jahr.

Präsi, I hol di mit`m Traktor ab…

discgolf_germanopen 044Dieses Wochenende fand in Kellenhusen an der Ostsee ein Disc Golf Turnier im Rahmen der GERMAN TOUR 2009 statt. Neben dem deutschen Meister waren auch ein Teilnehmer aus den USA und eine größere Gruppe des örtlichen Clubs am Start. Insgesamt nahmen 59 Spieler teil.

Samstags wurde der erste Teil der Vorrunde gespielt und am Sonntag dann der Rest und die Finals. Da es am Samstag sehr stürmisch begann und die Anlage sich direkt am Ostseestrand befindet, kam es manchmal einer Lotterie gleich, wo die Scheibe landete. Nach 2/3 der Vorrunde lag Schwager in spe auf dem 20. Rang, der gerade noch für`s Halbfinale reichen würde.

Zunächst waren Daniela und ich unschlüssig, ob wir abends zur Party fahren sollten. Als wir dann aber als Bereicherung bezeichnet wurden, war die Entscheidung gefallen und wir machten uns auf den Weg. Da das Damwild sich gerade in der Brunft befindet, betrug die Höchstgeschwindigkeit nur 60 Km/h, safety first eben.
Das Zelt war eines der kleineren Art. Lediglich 2 Tische waren mit den üblichen Verdächtigen besetzt. Na, das kann ja heiter werden…

Dem Präsi, ähm Vorsitzenden des örtlichen Clubs, wurde der Abend gerade mit seiner eigenen Hymne “Präsi, I hol di mit`m Traktor ab…” versüßt. Danach klärte man uns auch gleich noch darüber auf, dass es kein Birdie ist, wenn eine Möwe mit der Scheibe vom Himmel geholt wird.

Bereits nach wenigen Minuten erfuhren wir, dass auch Michael Ammer, Rolf Eden und Flavio Briatore anwesend seien. “???” Und tatsächlich, drei der Teilnehmer hatten eine gewisse Ähnlichkeit mit ihnen.discgolf_germanopen 017 Das Eis war gebrochen und das erste Bier im Anmarsch. Irgendwie ist jede Party eben gleich. Wir lernten Verena und Lars kennen, der Daniela gleich mal auf 23 schätzte.

Musikwünsche wurden direkt erfüllt und Daniela und Martina lieferten sogar noch einen 1A-Head-Bang-Auftritt ab. Auch einige discs flogen noch durch`s Zelt. Dafür war es groß genug und schließlich waren hier Könner am Start. Eine Scheibe mit einer senkrechten Leuchtdiode schrieb “DISCGOLF” an ihren Rand, wenn sie geworfen wurde. Wie das funktioniert, muss ich noch mal rausfinden.

Anschließend zogen wir in die Strandbar Koralle um und feierten weiter. Gegen 3 Uhr ging es nach Hause.

Einige Bilder gibt es hier.

Ostsee Discgolf Kellenhusen

Es ist Samstag und eine turbulente Woche neigt sich dem Ende zu. Der Schlafmangel der letzten Tage wurde durch ein ausgiebiges 10h-Nickerchen wenigstens zum Teil ausgeglichen. Daniela ist zum Reiten und ich sitze auf der Couch und bin mit neuem Laptop virtuell unterwegs.

Draußen scheint die Sonne und es weht ein kräftiger Wind. Nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für die 3. Kellenhusener Discgolf Open, die im Rahmen der GERMAN TOUR 2009 stattfinden. Laut Auskunft der  Kurverwaltung läuft das Turnier gerade und auch das Festzelt für die Party heute Abend steht bereits.

Meine Erfahrungen beim Discgolf beschränken sich auf einige Runden mit Schwager in spe und das Weihnachtsturnier im letzten Jahr. Alles sehr lustige Veranstaltungen und ich kann nur jedem empfehlen, es einmal auszuprobieren. Macht wirklich Spaß. Selbst die Mainzelmännchen im ZDF spielen zwischen den Werbespots Discgolf.

In Kellenhusen gibt es mittlerweile auch einen eigenen  Discgolf-Club, “Ostsee Discgolf Kellenhusen”. Und fast alle Mitglieder heißen mit „Mc“, selbst der “Busfahrer”, der gar keiner ist, heißt “Mc Busfahrer”. Wäre ich dann “Mc Hotte” mit den “Mc Groupies” ( „Mc Digger“ und „Mc Uschi“ etwa? )? Klingt irgendwie sehr schottisch.

Ob wir es heute Abend zur Party schaffen, entscheidet sich kurzfristig, da wir vorher beim Griechen zum Essen verabredet sind und man danach meistens echt vollgefuttert und faul ist. Und Ouzo zwischendurch  (für die bessere Verdauung, versteht sich) geht auch nicht, weil ich noch fahren muss. Lust hätte ich aber schon nach diesem Artikel. Mal sehen, was Daniela dazu sagt. Sie deutete aber schon an, dass der ein oder andere bereits angefragt hätte, ob wir auch kommen würden.

Jetzt aber erstmal wieder die Füße hochlegen und entspannen. Wochenenden im Herbst sind einfach klasse.

Wald- und Wellenlauf 2009

Heute fand der Wald- und Wellenlauf in Kellenhusen statt. Ich ging über die 5,5 Km an den Start und machte den Groupies schon vor dem Start die erste Überraschung zunichte: Ich wusste aus der Meldeliste, dass Groupie Daniela sich auch angemeldet hatte. Die zog aber schon morgens die Klamotten für das nachmittägliche Konzert an. Als ich nachfragte, ob sie keine Laufsachen anziehen wolle, sagte sie, dass sie das eigentlich erst tun ( und dann mein Gesicht sehen ) wollte, wenn das 2. Groupie vor Ort ist. Oha, das fängt ja gut an.

Wir fuhren nach Kellenhusen und trafen uns dort mit Rüdiger und Ersatz-Groupie Uwe, der Daniela vertreten und auch anfeuern sollte. Er machte seine Sache sehr gut.

Um 10 Uhr starteten die 5,5 Km und die 10,3 Km-Läufer gemeinsam an der Promenade von Kellenhusen, wo sich auch das Ziel befand. Es war bedeckt, regnete aber nicht. Daniela und ich gingen von der ersten Startreihe auf die Strecke. Zunächst entlang der Promenade, ging es dann durch die Felder hin zum Wald, den ich etwa als 15. erreichte.

Am Waldanfang trennten sich die Strecken und plötzlich war ich Dritter. Vor mir liefen nur ein weiterer MJA oder MHK-Kandidat und ein 11jähriger. Der war echt fix und lief absolut gleichmäßig. Er vergrößerte den Abstand auf etwa 30 Meter und hielt diese Distanz auch bzw. ich kam einfach nicht näher heran. Die Zwischenzeit bei Km 2 betrug 8:30 Min. Das ist OK. Für den nächsten Km brauchte ich eine 4:25 und für den 4. Km nur noch 3:45. Irgendwie stimmten die Abstände zwischen den Schildern nicht so ganz, denn so unterschiedlich kann ich gar nicht laufen. Sei`s drum.

Am Ausgang des Waldes lag ich auf Position 2 und dann passierte es. An derselben Stelle, an der ich im letzten Jahr falsch geleitet wurde, stand dieses Mal gar kein Streckenposten. Der führende Junge lief geradeaus, obwohl wir hätten links abbiegen müssen. Wir versuchten noch, ihn zu rufen, aber er hörte uns nicht. Mittlerweile hatte sich ein weiterer Läufer an mich herangearbeitet und wir liefen gemeinsam auf die Promenade. Dort verschärfte er etwas das Tempo und ging etwa 15 Sekunden vor mir als Erster durchs Ziel. Geschafft. Podestplatz für die Groupies mit handgestoppten 24:44 Min.

Etwas später kam auch Daniela ins Ziel und machte den Doppelerfolg perfekt, denn auch sie wurde erste in der AK. Suuuper. Herzlichen Glückwunsch. Was für ein Ergebnis.Bogenschützen

Der Fast-Sieger der 5,5 Km, Marten Möller, kam als 5. ins Ziel und konnte sein Pech kaum fassen. Das verstehe ich nur zu gut. Er startete dann noch einmal bei der Meile und war auch hier erfolgreich und konnte eine Ehrung mitmachen.

Es bleibt zu hoffen, dass die ansonsten gute Orga in Kellenhusen im nächsten Jahr keine 5 Feuerwehrleute an Stellen postiert, wo zwei oder drei reichen würden und dann auch endlich die letzte Gabelung der beiden Strecken beim Wintershof kompetent besetzt.

Insgesamt war es ein sehr schöner Lauf und wir hatten wieder richtig viel Spaß.

Ein Riesen-DANKE geht wieder an die Groupies ( in der Besetzung Rüdiger und Uwe ) und noch einmal ein Extra-Glückwunsch an Daniela.

Einige Bilder gibt es hier und ein Video ist auch dabei.

Dahme-Trophy 2009

Heute fand die Dahme-Trophy statt. Und nachdem Papa mir schon davon vorgeschwärmt hatte, wollte ich mir die Veranstaltung selbst einmal anschauen. Groupie Daniela war bei der 125-Jahr-Feier von Kellenhusen für das DRK beim großen Dorf-Umzug eingebunden und konnte nicht mit. Da Schwager-in-spe, Andi, zu den Veranstaltungsleitern in Dahme gehört, hatten wir vorher verabredet, auch hinter die Kulissen schauen zu können. Das brauchten wir aber gar nicht.

Gegen 15 Uhr fuhr ich los. Geparkt wurde etwas abseits, denn der halbe Ort war gesperrt. Start und Ziel waren am Deich, sodass viele Menschen sich das Spektakel auf der Zielgeraden ansehen konnten. Leider fing es an zu regnen und die Zuschauerzahl nahm erheblich ab.

Direkt neben mir startete der Rettungshubschrauber, der nur eben den Arzt für die Dauer der Veranstaltung vorbeigebracht hatte. Ganz schön laut und windig so ein Vorgang.

Das Jedermann-Rennen lief aber weiter. Neben Halb-Profis stiegen immer wieder auch Profis mit ein, um den einen oder anderen im wahrsten Sinne des Wortes „anzuschieben“. Mannoman, die sind ganz schön schnell unterwegs.

Zwischendurch holten Papa und ich uns eine Bratwurst und trafen dort ganz unkompliziert auf einige Profifahrer und ihre Familien. Das nenne ich mal Fankontakt.

Es fand noch ein Kinderrennen statt, wobei die Lütten von den Profis unterstützt wurden. Hier setzte sich das Duell Bartko gegen Pollack in der nächsten Generation fort. Auch die Kleinen schenkten sich nichts und ließen „die Großen“ hinter sich. Die trugen es mit Fassung und bereiteten sich auf ihre Rennen vor.

Nach dem Jedermann-Rennen kauften wir Lose und gewannen direkt eine Überraschungstüte mit Kleinigkeiten und eine Fahrrad-Trinkflasche. Danach fuhren wir kurz nach Hause, um trocken auf`s Neue gespannt die Abschlussrennen mit Bartko, Pollack, Risi und Co. zu verfolgen. Nebenbei fanden weiter die Ausscheidungsrennen für den Abend statt.

Hinter dem Fahrerlager stand ein zur Schweizer Nationalflagge umgeschmückter Ferrari, der einiges für die Verabschiedung von Bruno Risi erahnen ließ. Auch ein R8 gehörte zum Fuhrpark der Promoter, wurde aber nicht ins Programm eingebaut.

Nachdem alle Entscheidungen gefallen waren, wurde Bruno Risi vom aktiven Radsport in Dahme verabschiedet. Dafür musste er zunächst sein Rad „an den Nagel hängen“ und durch ein Fahrrad-Spalier seiner Kollegen gehen. Dann fuhr er auf der Haube des Ferrari die Strecke ab. Nicht schlecht, die Show.

Gegen 22 Uhr sollten Klaus&Klaus auftreten. Noch schnell ein Foto mit dem „großen Klaus“ gemacht und ab zur Bühne. Dort fanden schon die Siegerehrungen statt.

Danach war noch Zeit für ein Foto mit Bruno Risi. Sowohl er selbst als auch seine Frau sind echt sympathisch. @Bruno: Das Foto geht nach Nesslau in der Nordschweiz.

Das Sangesduo kam etwas später als vermutet an, sodass wir schon eine „Entführung“ befürchteten. Immer noch pünktlich brachten die BOBs vom Sicherheitsdienst sie in „Boxer-Manier mit Geleitschutz“ zur Bühne. Man kann es auch übertreiben.

Andi und ich überlegten noch, ob wir einen „Flash-BOB“ verursachen, wenn wir uns Klaus nähern würden und alle BOBs sich auf uns stürzten. Den praktischen Beweis blieben wir aber schuldig.

Die Stimmung war prächtig und eine Polonäse nach der anderen durchzog die Zuschauer. Gegen 23 Uhr machte ich mich auf den Heimweg, während Andi noch dienstlich zum Feuerwerk bleiben musste.

Eine wirklich gelungene Veranstaltung, die ich nur empfehlen kann. Im nächsten Jahr bin ich sicher wieder da.

Einige Bilder findet Ihr hier.

Firmenlauf und Kieler Woche 2009

Beim Firmenlauf 2009 in Kiel waren auch wir „Grünen“ mit einer Gruppe am Start.Firmenlauf

Das Motto in diesem Jahr lautete „All you can run“. Das bedeutete, dass es für jede absolvierte Runde ein Armband gab, die im Ziel als Nachweis abgegeben und zusammengezählt wurden. So ganz ausgereift war das System aber noch nicht, denn so mancher Teilnehmer fand sich in der Ergebnisliste mit einer falschen Rundenzahl geführt. Egal, bei mir stimmte es jedenfalls. Ich hatte mir vorgenommen, wie in den letzten Jahren auch 3 Runden zu absolvieren.

Dadurch konnten Daniela und ich noch rechtzeitig nach Kellenhusen, wo die 125-Jahr-Feier anstand und wir schon Besuch hatten. Hier fand abends auch ein Feuerwerk am Strand statt, dass wir uns nicht entgehen ließen.

In der letzten Woche war dann endlich wieder Kieler Woche. Am ersten Samstag starteten auch wir in die KiWo. Zunächst ging es zum Alten Markt, wo wir feststellten, dass die HSHNordbank-Bühne verschwunden war. Stattdessen gab es dort nun die Bühne am Rathausmarkt. Wahrscheinlich, so erzählte uns ein Ordner, wollte unser Landesvater nach all den Turbulenzen der letzten Monate rund um die ehemalige Landesbank nicht auf deren Bühne auch noch die Kieler Woche eröffnen. Die Eröffnung selbst wollten wir aber nicht mehr abwarten und zogen schon nachmittags weiter zum Bootshafen, wo BMW seine Bühne aufgebaut hatte.

Hier testeten Daniela und ich den SEGWAY. Nach kurzer Einweisung sind wir den Parcour mit kleiner Rampe und Wippe abgefahren. Das macht Spaß. Segway

Anschließend machten wir einige Fotos von Daniela vor dem neuen X6. Sie hatte extra für den späteren Besuch im Bayern-Zelt ein Dirndl an und zog die Blicke der vorbeigehenden Besucher auf sich. Wie sie sich da an dem Auto räkelte, war ich abgemeldet und fragte mich unwillkürlich, was der Wagen denn bloß hat, was ich habe… – auch ich bin sportlich, schnittig und schnell. 😉 BMW

Eine chauffierte Testfahrt nahmen wir auch noch mit.

Danach ging es weiter zur Hörn ins Bayern-Zelt. Hier wurde schon um 21 Uhr auf den Bänken getanzt und geschunkelt. Wahnsinn! Wir stürzten uns ins Getümmel und machten fleißig mit. Im Laufe des Abends kam auch noch unser Ministerpräsident vorbei und machte einige Bilder für die Presse. Auch Daniela ließ es sich nicht nehmen. Ihr Statement mit einem berühmten Finger wurde auf dem Foto aber leider „abgeschnitten“. Dadurch war das Bild quasi entstellt und für sie nicht mehr zu gebrauchen. Aufgrund eines „Missverständnisses“ fand der Tag ein unglückliches Ende. Irgendwie landeten wir alle 3 an Rüdigers Auto, um unsere Sachen rauszunehmen, als er los wollte. Unsere Plätze im Zelt waren weg und Daniela und ich verloren uns aus den Augen. Es begann zu regnen und das Zelt war voll. Nach über 20 Minuten SMSen im Regen wollten dann nur noch genervt nach Hause. Da ich an dieser Entwicklung mit Schuld war, tut mir das Ende des Abends ehrlich leid. Aber die Groupies verzeihen so etwas und am 2. KiWoWE waren wir wieder dabei.

Unter der Woche besuchte ich mit einem Kollegen das Konzert von Foreigner. Mann, war das voll. Selbst eine Gruppe Hells Angels war da und ich bestaunte zunächst deren Motorräder und nach dem Konzert eine Kommando-mäßige Verkehrskontrolle der Polizei, weil sie auf dem Hinweg zur Bühne angeblich eine rote Ampel im Konvoi überfahren hatten. Plötzlich wurde die Straße vor und hinter ihnen mit Polizeiwagen versperrt ( eine Art „Kieler Kessel“ ) und ein mobiler Flutlichtmast aufgebaut. Die Gruppe zeigte bereitwillig ihre Papiere und das ganze hatte eher den Charakter eines Happenings, denn einer Verkehrskontrolle. Nach 30 Minuten war alles vorbei. Rüdiger konnte den Vorfall Dank meines Anrufs auch noch als erster twittern. Das Konzert selbst war OK. Die Akustik hätte besser sein können – die Instrumente überstimmten den Sänger doch sehr deutlich. Aber dafür waren, wie wir später erfuhren, die Azubis des NDR am Start und das Konzert ja auch umsonst.

Am zweiten Wochenende ging es freitags zu Right Said Fred. Daniela war schon einige Tage ziemlich aufgekratzt, weil der Sänger Richard eine ähnlich erotische Stimme und einen nahezu identischen Körperbau haben soll, wie ich. Der Abend wurde klasse. Nicht nur, dass Daniela nach dem Konzert 30 Euro fand, nein, sie sorgte auch für den verspäteten Beginn des nachfolgenden Konzertes der Beach Boys Cover Band. Wie konnte das geschehen? Zunächst hatte sie die Idee, das erste Mal in ihrem Leben einen BH auf die Bühne zu werfen. Ich war dagegen und auch ihre Mutter verweigerte telefonisch die Zustimmung. Aber sie sei alt genug und plötzlich hatte sie ihn ausgezogen. Das funktionierte irgendwie wie der Zaubertrick eines Entfesselungskünstlers… bei der Zugabe drängelte sie nach vorn zur Bühne und wurde von den umherstehenden Frauen gefeiert, als der BH flog. Richard hob ihn sogleich auf und hielt ihn sich vor den entblößten Oberkörper. Alles gut zu sehen auf den riesigen Leinwänden. Anschließend kam sie ziemlich aufgedreht zu uns zurück.

Nach dem Konzert schlugen wir vor, dass sie fragen sollte, ob sie backstage für ein Foto darf und sich auf den BH-Wurf berufen solle. Sie gab auch alles, aber die Ordner verstanden das so, als wolle sie ihren BH wiederhaben. Der lag noch immer auf der Bühne und mittlerweile stand das Schlagzeug der nachfolgenden Band darauf. Ralf Huber, der Moderator des Abends vom NDR musste also wieder auf die Bühne und erklärte der wartenden Menge, dass erst der BH wiedergeholt werden müsse. Dadurch verzögerte sich der Beginn der nächsten band um etwa 10 Minuten. Am Ende hatte Groupie Daniela ihren BH wieder anstatt eines Fotos mit RSF. Ein zweiter Versuch bei anderen Ordnern endete damit, dass diese Ralf Huber riefen, der etwas mit ihr plauderte und mitteilte, dass RSF nun schon wieder los seien. Schade, dass das i-Tüpfelchen nicht klappte, aber auch so war das eine denkwürdige und rundum gelungene Veranstaltung.

Am Samstag begannen Daniela und ich gegen Mittag damit, erneut bei BMW vorbei zu schauen. Vor dem M3-Simulator warteten nur 4 Leute und ich meldete mich für eine „Testfahrt“ an. Gut, dass es nur ein Simulator war. Irgendwie kam ich nicht mit ihm zurecht und hätte ihn im Ernstfall mehrmals geschrottet. Nach meiner Vorstellung war der Wagen wohl auch etwas mitgenommen, denn das System musste neu gestartet werden. Sowas.

Wir gingen weiter zur Kiellinie und deckten uns am Stand des Bundestages mit allerlei give-aways ein. Wofür zahlen wir schließlich Steuern? Nebenan bei der IG-Metall machten wir die Umfrage mit und Daniela ließ ein Foto von sich machen, dass ihr als 6 Postkarten geschenkt wurde. Dafür wurde ihre Adresse notiert und aus der „Gärtnerstraße“ machte der für die Datenerfassung zuständige Promoter die „Gerdnerstraße“. Sie brauchte einige Zeit, um sich von diesem ganz persönlichen PISA-Schock zu erholen. Immerhin unterrichtet sie ja auch deutsch.

Wir schlenderten über die Bio-Meile und in Richtung GOSCH-Schiff, wo wir in den letzten Jahren immer wieder nette Leute getroffen haben und die gefundenen 30 Euro vom Vortag in Wein umgesetzt werden sollten. Dort trafen wir auch das zweite Groupie und stellten die Vollzähligkeit her. Ein Platz an Bord war schnell gefunden und prompt trafen wir wieder auf interessante Menschen. Diesmal gesellten sich ein Paar aus Regensburg samt Schwägerin aus Rendsburg zu uns. Sie warteten auf die Abfahrt eines Kreuzfahrtschiffes am nächsten Tag und wir fanden schnell ins Gespräch. Die Zeit verging wie im Flug und wir gönnten uns anschließend eine Fahrt im Riesenrad. Was für eine Aussicht – traumhaft. Gegen 21 Uhr zogen wir um an die Hörn. Dort fand Daniela gleich wieder 5 Euro. Wir tranken ein Gläschen Sekt zum Sonnenuntergang und machten uns anschließend auf den Weg nach Hause, denn am Sonntag musste Daniela zeitig los.

Also genossen Rüdiger und ich das Feuerwerk abends von meiner Wohnung aus, weil es uns an der Kiellinie eindeutig zu voll war.

Ein prima Wochenende ging zu  Ende. Einige Bilder dazu findet Ihr hier.

 

Achja, gelaufen bin ich auch während der Kieler Woche – immerhin zwei kurze Einheiten von 30 und 45 Minuten. Und bis zum nächsten Termin, dem Mitternachtslauf in Heiligenhafen, ist es ja noch etwas hin…