Archiv der Kategorie: Groupie-Kram

Projekt „Lauf-Groupies“ ist eingestellt

Nach einer tollen gemeinsamen Zeit und vielen schönen Lauf- und Fan-Erlebnissen, wurde das Projekt „Groupies“ eingestellt.

Uschi und Digger ( aka „Das Model und der Roadie“ ) – ihr seid die besten Groupies, die man haben kann.

Kommentare wie „Er sieht noch ganz locker aus…“ oder „Schneller, den holst Du noch…“ waren ebenso motivierend wie Eure reine Anwesenheit an der Strecke, bei der ich mir einfach keine Blöße geben konnte/wollte und die mir Flügel verlieh.

Wir hatten wirklich viel Spaß zusammen. Daher bin ich auch echt traurig, dass wir unser Projekt „Lauf-Groupies“ aus privaten und zeitlichen Gründen einstellen müssen.

DANKE für all` die Unterstützung und Aufmunterung an und abseits der Laufstrecken des Nordens. Ich werde das „Oleee-Ole-Ole-Oleeeee…“ aus dem Megaphon ebenso vermissen wie Euren Schlachtruf „Lauf, Hotte, lauf…!!!“.

Der nächste Titel gehört Euch.

4ever Urs, Hotte

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Sam, der flauschigste Hund der Welt

Nachdem wir im letzten Jahr gleich 2 alte Hunde nach nur wenigen Wochen gehen lassen mussten, habe ich mir vorgenommen, den Artikel zu Hund Nr. 3 erst nach einiger Zeit zu schreiben. Heute ist es soweit.
Am 03.08.2010 musste Frieda, unsere Schäferhund-Oma, überraschend nach nur 13 Wochen bei uns eingeschläfert werden. Das durfte doch nicht wahr sein. Angeblich war sie alt aber insgesamt fit, hatte dann aber, wie sich herausstellte, doch einen schweren Leberschaden. Na toll. Da hatten wir wieder eine leere Hundedecke im Wohnzimmer und waren traurig, denn es fehlte einfach etwas.
Zum Sommerfest im Tierheim in Lübbersdorf gingen wir am 07.08. trotzdem. Natürlich schauten wir uns auch bei den Hunden um, denn wie sagte schon Heinz Rühmann?: “Man kann ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht.”
Alte Hunde, die für uns in Frage kämen und auch mal alleine in der Wohnung bleiben können, gab es nur einen:  Sam – und der war bereits reserviert. Dann sollte es wohl nicht sein, dass wir so schnell wieder einen vierbeinigen Mitbewohner bekommen…
Unmittelbar nach dem Sommerfest bekamen wir dann aber einen Anruf, dass die Reservierung für Sam zurückgezogen wurde und er wieder zur Vermittlung steht. Wenn wir noch Interesse haben, können wir zur Probe mit ihm Gassi gehen und schauen, ob es mit uns passt.

Folgender Text beschrieb Sam (unter einem Foto) auf der Homepage des Tierheims:

„Sam (reserviert)
Sam ist ca. im Jahr 2000 geboren und ein kastrierter Samojeden Rüde. Sam kam als Fundhund zu uns und wurde nicht mehr abgeholt. Sam ist ein sehr freundlicher Hund. Er versteht sich gut mit Artgenossen.“

Daniela hat sich sofort in “das Schaf” verliebt. Sie ging Probe-Gassi mit ihm und meinte, dass ihn wohl jemand für uns reserviert haben müsse, denn er kam gleich zu ihr und gab Pfötchen.
Am Donnerstag, den 12.08.2010, haben wir Sam, den Samojeden, abgeholt. Er ist nicht gechipt und laut Zahnuntersuchung zwischen 9 und 11 Jahre alt. Nach 2 Hundedamen ist Sam unser erster Rüde. Über Samojeden mussten wir uns erstmal kundig machen. Von der Rasse hatten wir bis dahin noch nicht viel gehört. Sam trabte anfangs immer langsam nebenher und war lieb und anhänglich. Am 17.08. ging es zu Susi, der Hundefriseurin. Die brauchte tatsächlich von 11:00 bis 14:15 Uhr, bis der Hund geschoren war.

Unglaublich, welche Menge da runterkam. Und was soll ich schreiben… ab da lief er wie ein Welpe und fühlte sich sichtlich wohl!

Er sieht aus wie ein kleiner Eisbär, ein Teddy, ein Polarfuchs, ein weißer Wolf, sogar irgendwie wie eine Robbe – halt alles, was niedlich ist. Jeder, der ihn sieht, fängt automatisch an zu lächeln.
Das Unterfell war dermaßen verfilzt, dass dadurch offenbar sogar seine Bewegung eingeschränkt wurde. Nach der Rasur kamen aber auch große Beulen auf Sams Haut zum Vorschein. Es handelte sich um entzündete Talgdrüsen. Mann, einige von den Stellen waren fast so groß wie Golfbälle und mussten ihm ziemlich weh tun. Daniela übernahm die Versorgung der Stellen. Er bekam Zinksalbe, mit der die Stellen eincremt werden mussten, und Tabletten dazu. Die Stellen gingen auch alle bis auf eine zurück. Diese eine Entzündung verbreitete sich auf seiner gesamten linken Seite. Dort durfte man ihn nicht anfassen und wenn er die Treppe hinunter ging, konnte man sehen, dass es schmerzte. Wir berieten mit dem Tierarzt und der setzte eine OP für die folgende Woche an. Als es am Sonntag aber immer schlimmer wurde, riefen wir ihn an und er riet uns, Sam einfach anderthalb anstatt nur einer Schmerztablette zu geben. Wir hofften, dass die Stelle betäubt genug ist, damit er sie sich selbst öffnete. Sam ging ins Schlafzimmer und legte sich auf´s Bett. Wir sahen alle 30 Minuten nach ihm. Irgendwann gegen Mittag war es dann soweit. Ich kam ins Schlafzimmer und es sah aus wie in einem Horrorfilm. Das ganze Bett war voller Blut. Egal, uns fiel ein riesiger Stein vom Herzen, denn er hatte sich tatsächlich die Stelle aufgebissen und sah irgendwie erleichtert aus. Die OP wurde abgesagt und es gab nur eine Nachsorge beim Doc. Dort stellte er sogar einen wenige Wochen alten Retriever-Welpen in den Schatten – ganz das Herrchen, würde ich sagen.
Die mit in Auftrag gegebene Blutuntersuchung ergab keine bösen Überraschungen, lediglich die Schilddrüse zeigte eine leichte Unterfunktion. Also haben wir auch gleich sein Futter umgestellt. Und Sam entwickelte sich prächtig. Er verträgt sich mit Timmy, dem Cocker, Paul, dem Dalmatiner, Choco, dem Pony, und der Katze. Überhaupt hat er keinerlei Probleme mit anderen Tieren. Zuerst konnten wir ihn nicht am Halsband halten, dann zeigte er die Zähne und einmal war mein Handgelenk so schnell in seinem Maul, dass ich das gar nicht richtig mitbekommen habe. Aber er hielt es nur zwischen den Zähnen und guckte mich an. Da wurde mir das erste Mal bewusst, dass diese Rasse ja noch relativ jung vom Wolf abstammt…
Seine Eigenarten lernten wir auch recht schnell kennen. Er zuckte, wenn wir eine Tür oder eine Schranktür öffneten und er mochte nicht in den Keller gehen. Wir mögen uns gar nicht vorstellen, weshalb. Und er fährt gerne Auto und hat einfach immer Hunger.
Wenn wir die Wohnung ohne ihn verlassen, kläfft er einige Male und geht dann auf seine Decke. DAS sieht mal richtig gemütlich aus, wenn er mit dem Kopf auf seiner plüschigen Pfote liegt.
Anfangs fing er auch nachts an zu kläffen, wenn das Licht ausgemacht wurde. Dann lief er zur Balkontür und guckte den Mond an. Um ihm das wieder abzugewöhnen, haben wir (wie beim Hundeprofi im TV) eine Wasserpistole gekauft und ihn mit Wasser bespritzt, wenn er anfing zu kläffen. Nach 3 oder 4 Nächten war dann Ruhe. Seine aktuelle Marotte ist, dass er alles mit der Schnauze anstupst, wenn er aufgeregt ist. Da muss man aufpassen, dass er einen nicht aus der Wohnung aussperrt, wenn man sich die Schuhe im Hausflur anzieht und er weiß, dass es gleich Gassi geht.
Sam war auch schon einige Male mit Daniela in der Schule. Dort hat er zuerst im Auto geschlafen. In den Pausen ging sie mit ihm Gassi und als die ersten Schüler und Kollegen ihn entdeckt hatten, ging er anschließend mit rein. Kaum zu glauben – auch die größten Rüpel sind handzahm und vorsichtig mit Sam. Und selbst der Rektor besteht auf seine Einheit Sam-Streicheln.
Der letzte Winter war genau nach Sams Geschmack. Er freute sich über den Schnee und wollte nachts manchmal nur vor die Tür, um sich im Schnee zu wälzen. Für diesen Anblick unterbricht man gerne seinen Schlaf und geht in die Kälte.

Zum Ende des Winters bekam er eine Ohrenentzündung und wir gingen wieder zum Tierarzt. Der verschrieb uns Panalog, ein spezielles Medikament der Firma NOVARTIS für Entzündungen im Ohr. Dabei dachten wir uns noch nichts. Als er jedoch Daniela`s Mutter in die Hand biss und die Wunde im Krankenhaus versorgt werden musste, hinterfragten wir das Verhalten. Es stellte sich heraus, dass das Medikament einen Wirkstoff enthält, der zu Taubheit führen kann, wenn das Trommelfell beschädigt ist. Unser Hund hatte offensichtlich einen Hörsturz erlitten, war taub geworden und hat sich dermaßen erschrocken, dass er zuschnappte. Wie bitte? Das kann doch wohl nicht sein, dass ein Medikament, welches gegen Ohrenentzündungen verschrieben wird, zu Taubheit führen kann? Recherchen und zwei Telefonate mit NOVARTIS bestätigten es. Allerdings ist das laut NOVARTIS so unwahrscheinlich, dass auf der aktuellen Packungsbeilage nicht mehr darauf hingewiesen wird. Wir haben eine ältere Packungsbeilage im Internet gefunden, auf der die Nebenwirkungen wenigstens auf lateinisch (!!!) aufgeführt sind. Da er nicht mehr hören konnte, mussten wir lernen, ihm seine Kommandos anders verständlich zu machen und stiegen auf “Zeichensprache” um. Eine Riesen-Sauerei, denn mittlerweile hört er zwar wieder etwas, aber offenbar nur auf dem rechten Ohr, denn er dreht sich immer nach rechts, egal von welcher Seite man ihn ruft. Wir hoffen auf eine weitere Verbesserung seines Gehörs.
Es ist unbeschreiblich entspannend, mit ihm durch die Felder oder am Strand spazieren zu gehen. Er entfernt sich nie so weit, dass er uns nicht mehr sehen kann und ist der erste Hund, den ich kenne, der von selbst an die Leine will. Bei den Spaziergängen ist uns aufgefallen, dass er manchmal etwas eigenartig geht. Also ging es ab zur Hunde-Physiologin – was tut man nicht alles… Dort wurde festgestellt, dass seine Haut am Rücken mit der Wirbelsäule “verwachsen” ist. Er bekommt nun Massagen und Reizstrom. Das tut ihm richtig gut und er wird immer agiler.
Wir hatten ihn auch schon mit zum Strand und konnten feststellen, dass er selbst bei großer Wärme ein kühles Fell behält.
Zum Fischhallenlauf am 15.05. begleitete er die Groupies und steigerte deren Wiedererkennungswert noch weiter. Nun haben auch die Groupies ein Maskottchen.
Wir haben wieder einmal großes Glück mit unserer Schmusebacke gehabt und es geht mir immer wieder das Herz auf, wenn er ankommt und die Pfote gibt oder den Kopf auf die Beine legt. Achja…
Wir hoffen, dass er uns noch ganz, ganz lange erhalten bleibt.

Einige Bilder von Sam gibt`s hier.

Ottendorfer Kanallauf

Nachdem in diesem Jahr mit den 10 Kilometern beim famila-Marathon erst ein Lauf absolviert wurde, war es mal wieder Zeit, an den Start zu gehen. Am 08.05. ging es über die 11,1 Km beim Ottendorfer Kanallauf. Beide Groupies hatten frei und ich fuhr mit dem Bus nach Ottendorf. Bereits auf der Fahrt kam ich mit den ersten Läufern ins Gespräch und wir waren uns einig, dass das warme Wetter seine Vor- und Nachteile hat.
Mit Ottendorf verbinde ich einen tollen Lauf durch die Rapsfelder, eine lange und stetige Steigung auf dem Rückweg und Gülle-Geruch, weil die Felder gedüngt werden. Alle drei Dinge wurden auch in diesem Jahr bedient.
Bei angenehm warmen Temperaturen ging es los. Bis zum Kanal waren die Beine locker und die Rapsblüte und die Strecke konnte genossen werden. Als es vom Kanal zurück in Richtung Ottendorf ging, wurde es mir langsam zu warm. Dazu kam die leichte Steigung, die sich über mehrere Kilometer hinzog. Die Zeit pro Km stieg um fast 1 Minute an und die Beine wurden auch immer schwerer. Gegen Ende des Rennens konnten noch einmal letzte Reserven mobilisiert werden und ich habe einige der Frauen und Ü-60 Läufer wieder zurück überholt. Normalerweise überholen mich zum Ende eher Schüler und Jugendliche…
Im Ziel stand eine 55:44 und ich war wirklich zufrieden mit dem Ergebnis, denn ein regelmäßiges Training war aus Zeitgründen nicht möglich.
Beim nächsten Lauf, dem Fischhallenlauf am 15.05., sind die Groupies wieder dabei. Allein ihre Anwesenheit macht wahrscheinlich 10 Sek./Km aus.
Ich freue mich schon.

Nikolauslauf und Weihnachtsfeier – der Jahresausklang 2009

Gestern fand der 26. Nikolauslauf in Klausdorf statt. Es ging auf 10,1 Km über Asphalt und durch den Wald. Herrlich, denn es hatte in den letzten Tagen immer mal wieder geregnet und dadurch wurde es ein 1. Klasse Cross-Lauf. Durch einige Unklarheiten bei der Sammelanmeldung für die neue Firma war ich quasi schon in der Winterpause und unterbrach sie für diesen Lauf.

Bereits am Samstag fand die Groupie-Weihnachtsfeier im Vapiano in Kiel statt. Nachdem wir vorher im Kino waren und „G-Force“ in 3-D gesehen hatten, schlenderten wir noch eine Runde über den Weihnachtsmarkt und gönnten uns einen Glühwein, ehe es ins Vapiano ging. Obwohl es bis auf den letzten Platz gefüllt war, wurde genau dann ein Tisch frei, als wir suchend davor standen. Wie sagte Daniela so passend?: „Glück braucht das Groupie.“

Und genauso wie der Abend begann, ging er auch weiter. Es gab lecker Essen und etwas Rotwein dazu, wunderbar. Wir hatten viel Spaß, ließen das Läufer/Groupie-Jahr 2009 noch einmal Revue passieren ( erwähnt sei hier nur der Doppelerfolg mit Daniela beim Wald- und Wellenlauf in Kellenhusen ) und schmiedeten Pläne für die kommende Saison. Wer uns im Dezember eine Reise nach Las Vegas zum Santa-Run zahlen will, melde sich bitte.

Am Sonntagmorgen fiel das Aufstehen ziemlich schwer. Draußen war es nass und kalt und das Bett doch so kuschelig warm. Außerdem wirkte der Wein etwas nach. Wenigstens regnete es nicht, eigentlich war es sogar sehr gutes Laufweter… Aber wir hatten auch Nikolaus und der war fleißig über Nacht. Nach einigem Gequengel waren wir hoch und nach dem ersten Kaffee ging es schon viel besser. Der Lauf konnte kommen.

Ich startete erstmals für den neuen Arbeitgeber, die adm-group, unter dem Namen „ADM Laufteam“. Damit stand uns aber leider auch kein Firmenwagen mehr zur Verfügung. Und da meine Mitfahrgelegenheit kurzfristig absagte, mussten die Groupies schon früh mit nach Klausdorf und mich mitnehmen. Rüdiger fand wie immer einen perfekten Parkplatz direkt am Start. Unglaublich.

Es war schon ziemlich viel Betrieb bei der Nummernausgabe und ich erwischte die 593, für die bereits ein Stollen bei der Tombola ausgelost worden war. Na, das fängt ja prima an.

Daniela legte die Weihnachts-Hasenohren an und war damit in der Menge leicht zu finden. Selbst der Nikolaus wollte ein Foto mit ihr.

Um 11:10 Uhr ging es los. Ich startete aus der Menge und ging das Rennen gemütlich an. Training fand in den letzten Wochen aufgrund der vielen Arbeit ( und des schlechten Wetters ) eher selten statt und es sollte eine Zeit zwischen 50 – 55 Minuten werden – kein Stress also. Trotzdem war das Tempo dann doch zu langsam und ich trabte an einigen Mitläufern vorbei. Der Boden war durch den Regen der letzten Tage aufgeweicht und wir sahen schon nach den ersten Metern nach echten Cross-Läufern aus. Und wenn die Schuhe erstmal nass sind, ist es auch egal und man kann das Rennen genießen.

Unterwegs bekam ich sogar Groupie-Grüße aus dem Tierreich. Einige Schafe, die an der Strecke grasten, blökten mir einige aufmunternde “Hhhhhoooottääääähhhh” zu. Oder war ich etwa schon so sehr dehydriert? Nee, die Beine sind noch gut und die bunten Punkte vor den Augen sind die vom Veranstalter farblich markierten Wurzeln und Steine im Wald. Dann ist ja alles OK. Auch die Zwischenzeiten blieben mit etwa 5 Min/Km stabil – und das bei wechselndem Gelände.

Definitiv kein Groupie wird der Hügel bei Km 3,5, solange er nicht etwas abflacht. Alter Schwede, der hat echten Wiedererkennungswert. Obwohl der Untergrund nass und aufgeweicht war, hatte man erstaunlich guten Halt. Das wurde wirklich wichtig bei den Stellen, die bergab gingen und wo man einfach „laufen lassen konnte“.

Im Ziel stand eine 51:20 auf der Uhr und damit Platz 119 in der Gesamtwertung und der 27. in der AK. Damit hatte ich den Zielkorridor genau getroffen. Sehr schön.

Die Groupies hielten sich den gesamten Lauf über im Start/Ziel-Bereich auf und waren mittlerweile „Froupies“ ( frierende Groupies ) geworden. Das hielt sie aber nicht davon ab, mich auf den letzten Metern lautstark anzufeuern.
Als ich nach dem Zieleinlauf und kurzem Auslaufen am Auto stand und lange Sachen holte, entdeckte ich den Dusch-Geheimtipp direkt beim Start. Das passt ja super. Schnell die Tasche geschnappt und ab unter die Dusche. Es war tatsächlich ein Geheimtipp, denn das Wasser war warm und es gab viel Platz in der Umkleide. Danach gab es noch etwas heiße Erbsensuppe und Kaffee und wir genossen die Atmosphäre des ausklingenden Laufes.

Es war einfach wieder toll.

Ein besonderer Dank für das gesamte Jahr 2009 geht wieder an die Groupies, die unerschütterlich an den Strecke der Region standen und mich unterstützten.

Ich freue mich riesig auf ein schönes und erfolgreiches Jahr 2010 mit Euch.

Wald- und Wellenlauf 2009

Heute fand der Wald- und Wellenlauf in Kellenhusen statt. Ich ging über die 5,5 Km an den Start und machte den Groupies schon vor dem Start die erste Überraschung zunichte: Ich wusste aus der Meldeliste, dass Groupie Daniela sich auch angemeldet hatte. Die zog aber schon morgens die Klamotten für das nachmittägliche Konzert an. Als ich nachfragte, ob sie keine Laufsachen anziehen wolle, sagte sie, dass sie das eigentlich erst tun ( und dann mein Gesicht sehen ) wollte, wenn das 2. Groupie vor Ort ist. Oha, das fängt ja gut an.

Wir fuhren nach Kellenhusen und trafen uns dort mit Rüdiger und Ersatz-Groupie Uwe, der Daniela vertreten und auch anfeuern sollte. Er machte seine Sache sehr gut.

Um 10 Uhr starteten die 5,5 Km und die 10,3 Km-Läufer gemeinsam an der Promenade von Kellenhusen, wo sich auch das Ziel befand. Es war bedeckt, regnete aber nicht. Daniela und ich gingen von der ersten Startreihe auf die Strecke. Zunächst entlang der Promenade, ging es dann durch die Felder hin zum Wald, den ich etwa als 15. erreichte.

Am Waldanfang trennten sich die Strecken und plötzlich war ich Dritter. Vor mir liefen nur ein weiterer MJA oder MHK-Kandidat und ein 11jähriger. Der war echt fix und lief absolut gleichmäßig. Er vergrößerte den Abstand auf etwa 30 Meter und hielt diese Distanz auch bzw. ich kam einfach nicht näher heran. Die Zwischenzeit bei Km 2 betrug 8:30 Min. Das ist OK. Für den nächsten Km brauchte ich eine 4:25 und für den 4. Km nur noch 3:45. Irgendwie stimmten die Abstände zwischen den Schildern nicht so ganz, denn so unterschiedlich kann ich gar nicht laufen. Sei`s drum.

Am Ausgang des Waldes lag ich auf Position 2 und dann passierte es. An derselben Stelle, an der ich im letzten Jahr falsch geleitet wurde, stand dieses Mal gar kein Streckenposten. Der führende Junge lief geradeaus, obwohl wir hätten links abbiegen müssen. Wir versuchten noch, ihn zu rufen, aber er hörte uns nicht. Mittlerweile hatte sich ein weiterer Läufer an mich herangearbeitet und wir liefen gemeinsam auf die Promenade. Dort verschärfte er etwas das Tempo und ging etwa 15 Sekunden vor mir als Erster durchs Ziel. Geschafft. Podestplatz für die Groupies mit handgestoppten 24:44 Min.

Etwas später kam auch Daniela ins Ziel und machte den Doppelerfolg perfekt, denn auch sie wurde erste in der AK. Suuuper. Herzlichen Glückwunsch. Was für ein Ergebnis.Bogenschützen

Der Fast-Sieger der 5,5 Km, Marten Möller, kam als 5. ins Ziel und konnte sein Pech kaum fassen. Das verstehe ich nur zu gut. Er startete dann noch einmal bei der Meile und war auch hier erfolgreich und konnte eine Ehrung mitmachen.

Es bleibt zu hoffen, dass die ansonsten gute Orga in Kellenhusen im nächsten Jahr keine 5 Feuerwehrleute an Stellen postiert, wo zwei oder drei reichen würden und dann auch endlich die letzte Gabelung der beiden Strecken beim Wintershof kompetent besetzt.

Insgesamt war es ein sehr schöner Lauf und wir hatten wieder richtig viel Spaß.

Ein Riesen-DANKE geht wieder an die Groupies ( in der Besetzung Rüdiger und Uwe ) und noch einmal ein Extra-Glückwunsch an Daniela.

Einige Bilder gibt es hier und ein Video ist auch dabei.

Hotte dopt gedanklich

von R-Digger

Die nächsten Läufe sind nicht mehr weit und wie der Trainingszustand unseres Athleten aussieht, kann keiner so genau sagen, denn Hotte trainiert nur im Verborgenen. Dass er den leistungssteigernden Substanzen nicht abgeneigt ist, haben wir ja schon erfahren, doch der Effekt hatte sich meist nicht eingestellt (Man erinnere sich an den Spruch: „Schokokram macht Beine lahm“, auch Tortendiäten schlugen regelmäßig fehl).

Nun hat sich Hotte offenbar etwas anderes ausgedacht, dass niemals nicht in Blut- und Urinproben nachweisbar ist: Gedankliches Doping! Dankbare Vorlage liefern dabei die Leistungen der Jamaica-Connection um Usain Bolt, der heute Abend eindrucksvoll und mit Weltrekord von 9,58sec die Goldmedaillie bei der Leichtathletik-WM in Berlin ersprintete. Beweise: Hottes Tweets vom Wochenende:

Noch nie ist ein weißer Sprinter unter 10 Sekunden gelaufen? Dann sattel ich eben um auf die Kurzstrecke und ändere diesen Zustand. #träum Link

Wenn Usain Bolt mehr Bier trinkt, hat er fast meine Figur. Dann hampel ich auch so am Start rum. *g* *Link

Heute Abend bin ich Jamaikaner und freue mich auf meinen Landsmann #Bolt Renn sie alle in Grund und Boden. Link

Bolt, Gay, Powell, Hotte – das wäre die wohl geilste Staffel des Jahres…#4x100m *träum* Link

@Kiel211 In meinem Plan bringe ich erst den Sieg, denn beim Wechsel sind wir noch 4. #all-stars Link

 

Um ihn da auch ein bisschen wieder auf den Boden der Tatsachen zu bringen, ein kleiner Liedtext zur Melodie von „Flipper“:

Man ruft nur Hotte, Hotte, gleich muß er doch kommen … wir warten im Ziel auf den Schleicher aus Kiel
Sie rufen Hotte, Hotte, Freund aller Läufer – „Seelenverkäufer“ hänseln die ihn…

Lebkuchenherzen

Als Jahrgang 1974 muss ich einmal etwas loswerden, was mich seit Sonntag beschäftigt. An diesem Tag  war ich mit einer Freundin auf einem Flohmarkt; natürlich dürfen dort auch die Mandel-Zuckerwatte-Lebkuchenherzen-Stände nicht mehr fehlen. Es erinnert mich an die Jahrmärkte im Herbst, auf denen ich mit Mama und Papa, später auch Bruder, staunend umhergelaufen bin: Z. B. Kinderkarussell fahren und dann gab es noch einen Liebesapfel, der für rote Bäckchen sorgte…Hach, die Geborgenheit der Kindheit…
Beim Vorbeigehen an den Lebkuchenherzen-Ständen habe ich dann auch immer die Lebkuchenherzen-Sprüche bewundert, ja, bewundert: „Ich liebe dich“, „Mutti ist die Beste“, „Flotte Biene“ usw…Ich fand den herzförmigen aussagekräftigen Brustschmuck toll.
Zurück zu Sonntag…an früher erinnert, las ich mir beim speziellen gebrannte Mandeln-Duft die Herz-Sprüche durch..und war 25 Jahre später ebenfalls beeindruckt, allerdings auf eine ganz andere Art und Weise!! Da steht doch tatsächlich so etwas drauf wie „Ich hab ’ne andere“, „Du nervst“, „Hau ab!“…nun gehen auch schon die Lebkuchenherzen-Werte den Bach herunter…kann man hier auch wieder jemandem die Schuldgeben?! Wem? Würde ihn sofort zur Rede stellen! Wo soll DAS bloß hinführen?! Glücklicherweise habe ich „vergeblich“ nach „Auffe Fresse?“, „Wer dies liest ist doof“ und „Deine Mudda“ gesucht…..