Monatsarchiv: März 2007

Kiel-Marathon 2007 – The Return of the Eiszeit

Am vergangenen Samstag war es soweit – der erste Lauf des Jahres 2007 stand auf dem Programm. Im Rahmen des Kiel-Marathons wurde die 10,5 km-Distanz entlang der Förde ( und zurück ) in Angriff genommen. Bei gefühlten –30 Grad postierten sich wie immer die beiden unermüdlichen Groupies an der Strecke.

Aber die lange Winterpause forderte ihren Tribut. Während der Start noch sehr gemütlich mit einem Plausch mit Mike über die Bühne ging, war der plötzlich weg (in Richtung Spitze des Feldes) und ich lief erst mal auf mich allein gestellt. Ab und zu konnte ich etwas vor mir grüne Trikots erkennen und wähnte mich im gesicherten firmeninternen Mittelfeld. Bei Km 2,5 froren die Groupies auf Höhe des Louf und tauten erst auf, als ich vorbeikam. Kurz vor der Wende überholte mich eine irgendwie vertraute Stimme – Olaf da`coach. Hm, ein kurzer Blick nach hinten und nix Grünes mehr in Sicht. Sollte ich tatsächlich die „Rote freenet-Laterne“ tragen??? Also nö, das gibt nur Mecker von den Groupies. Ich konnte sie direkt hören „…und dafür haben wir uns den A… abgefroren…“ Und meinen Einwand, dass ich eben etwas läger Werbung laufe als die anderen, hätten sie sicher auch nicht gelten lassen.

Also den Turbo rein – oder was eben noch als Turbo gilt – und die letzten 5 Km angegangen. Von Thomas wusste ich, dass er im St.Pauli-Shirt unterwegs war. Und tatsächlich: Auf Höhe der Groupies werden diese kurz vor mir ganz aufgeregt und rufen „St.Pauli, St.Pauli“. Aha, wie nach einem Drehbuch von Sly Stallone persönlich überhole ich Cheffe Thomas etwa auf Höhe der Groupies. Da hat sich das bisschen Gefröstel doch gelohnt. Und nach meinem dehydrierten Gerede im Ziel, war das erst der Anfang. Alle übrigen Kollegen sollten im Laufe des Jahres auch noch fällig sein.

Im einzelnen wären das zu Ole nur 29 Sekunden, zu Olaf 2:51 Min., zu Mario 3:29 Min., zu Toby 4:01 Min. und zu Mike dann doch schon 8:07 Min. Wenn man weiß, dass ich hervorragende aber ausbaufähige 51:35 Min. gebraucht habe, sind die anderen Zeiten schnell ausgerechnet. Als ich dann erholt und geduscht nach einer kurzen Pause wieder im Zielbereich ankam, passierte auch Thomas endlich das Finish. OK, das war etwas übertrieben – er brauchte nur etwa 1 Minute länger als ich.

Damit ist klar: Das Training muss erhöht werden. Dann klappt`s auch mit der Platzierung. Achja, in eigener Wertung waren die Brüder Voigt in Sachen Marathon unterwegs und brauchten nur 2:36 h – Hut ab !

Wir sehen uns bei den Frühjahrs-Klassikern rund um Kiel
Hotte

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