Monatsarchiv: Dezember 2006

Nikolauslauf 2006

Am 09.12. war es soweit – der letzte Lauf des Jahres stand an.
Nach den Erfahrungen der vorherigen Läufe stand die Vorbereitung unter dem Motto: „Mit wenig Training wurde eine gute Zeit gelaufen, dann gibt`s ohne Training ja die Bestzeit.“ Meine einzige Vorbereitung bestand darin, dass ich mich an einem Mittwoch früh um acht zu ALDI gewagt habe. Das Geschubse in der ersten Reihe beim Start eines großen Laufes ist nichts dagegen. Nur, dass hier keine mir vertrauten Sprachen gesprochen wurden. Egal, vor dem Lauf verpflichtete ich noch den schnellsten Mann der Welt als Trainer – den Nikolaus. Der schafft immerhin die ganze Erde in einer Nacht. Erst später kam mir der Gedanke, dass er die Strecke ja gar nicht selber abläuft, sondern auf dem Schlitten absolviert. Aber wenigstens kennt er sich mit Spitzenzeiten aus. Das Wetter war OK, kein Regen oder Schnee oder Bodenfrost, sondern matschiger Waldboden und kühle Temperaturen. Entsprechend vorsichtig musste man an einigen Steigungen sein, um nicht den „Matsch-diver“ zu machen. Am Start der 10 km hielten die meisten Grünen sich zurück, denn auf den ersten Metern ist die Strecke recht schmal. Alles lief gut und nach etwa 150 Metern passierte ich die Groupies, die mich wie immer lautstark unterstützten. Aber schon kurz danach kamen erste Zweifel an der eigenen Fitness auf. Mannomann, so ganz ohne Training ist das Laufen ja ziemlich anstrengend. Etwa nach 3 Kilometern kam dann der Schweinehund aus dem Wald auf mich zu gerannt und versuchte, mich zur Aufgabe zu überreden. Hätte er auch fast geschafft, wenn mir nicht noch die Groupies aus einem Lichtkegel heraus erschienen wären und mich unermüdlich angefeuert hätten. Hui, was für eine Erfahrung. Vielleicht lag es auch daran, dass wir am Abend vorher die Zauberflöte gesehen und uns ein Gläschen Wein gegönnt hatten. Die restlichen 7 Kilometer hieß es dann „Position halten und nicht nach hinten durchgereicht werden.“ Das klappte auch ganz gut und die Zielzeit überraschte mich selbst etwas. Trotzdem will ich im neuen Jahr doch etwas regelmäßiger trainieren…
Nach dem Rennen erfuhr ich dann, dass jetzt auch die Groupies schon Groupies haben. So wurde Rüdiger von einem kleinen Mädchen begleitet, dass ihre Mutter anfeuerte und nicht allein an der Strecke stehen wollte. Niiiiedlich. Da wächst eine neue Generation Groupies heran.
DANKE an die Groupies für die Unterstützung im Jahre 2006 und auf ein erfolgreiches 2007, in dem dann hoffentlich auch die verletzten Kollegen wieder 100 %ig dabei sind..
Hotte

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Es kommt nicht immer auf die Länge an

Unter diesem Motto stand unser letztes Wochenende. Zusammen mit Uwe und Daniela war ich auf dem Ersten Kurzfilm-Festival im beschaulichen Oldenburg in Holstein. Neben einigen wirklich witzigen Filmen lief leider auch echter Schrott ( sorry Uwe, aber die „Was `n das?!?“–Rufe waren nicht gespielt ). Das aber hatte zur Folge, dass Daniela und ich uns dachten „Sowas können wir auch.“ Und am nächsten Morgen fingen wir an, unseren ersten Kurzfilm zu drehen – „Leckerchen – da moovie“. Der steht ebenso wie der Folgefilm „Zeuge auf 4 Pfoten – ein Dogbuster“ bei YouTube und hat Timmy, den Cocker, zum Hauptdarsteller. Tiere, Spannung und Mafia – fast wie der Pate, nur der hatte keine Tiere…… Aber natürlich war das erst der Anfang. Folgeprojekte, wie „Das kurze Leben der Kurzen – Die Geschichte eines Schnapses“ sind schon in Vorbereitung ( hier gehe ich als Hauptdarsteller von vielen Takes aus ). Es fehlen nur noch Investoren. Und auch eine Reportage über den Osterhasen an Weihnachten ist geplant. Bei solch irgendwie sozialkritischen Projekten hoffen wir natürlich auf eine Förderung aus Brüssel. Die bezahlen ja für jeden Müll. Bloße Mitschnitte von Rüdiger beim Ballett, Daniela beim Marathon oder mir bei Singstar sind dagegen zu experimentell und daher nur schwer zu realisieren. Aber auch hier ginge einiges über die Gage. Oh geil, wo liegt wohl Rüdigers finanzielle Schmerzgrenze, bis er auf einer Betriebsfeier den Schwanensee gibt??? Angebote bitte direkt über den Kontaktlink. Mit 2/3-Mehrheit wird dann darüber entschieden.
Hotte

EDIT BY CHEFROADIE: Ihr trinkt eindeutig zuviel Alkohol am Wochenende… wieder einmal durch alle südafrikanischen Weinberge gesoffen, hm???? *fg* UND FÜR MEINE FINANZIELLE SCHMERZGRENZE FEHLT DIR DIE VORSTELLUNGSKRAFT *lol*

Eine südafrikanische Weinkönigin aus Klausdorf

Nachdem Daniela und ich einigen südafrikanischen Wein von der Messe mitgebracht hatten, stand eine Weinprobe bei Heike und Claus in Dazendorf an. Vor einem Jahr gab es eine solche Veranstaltung schon mal und das war wirklich lustig. Und mit Heike und Claus ist es schließlich nie langweilig. Und so fanden wir uns am letzten Wochenende zu sechst ( Martha und Olaf waren auch dabei ) in Dazendorf ein. Nachdem Daniela und ich uns aufgrund der Filmaufnahmen zu „Zeuge auf 4 Pfoten“ etwas verspäteten, ging es auch gleich gut los. Bei der dritten Flasche machten die Fotos vom letzten Mal die Runde. Hui, ohne die Bilder wäre die Tatsache, dass Heike zur inoffiziellen Weinkönigin von Dazendorf gewählt wurde, wohl vergessen worden. Natürlich wollte sie diesen Titel behalten, aber Martha wollte auch Weinkönigin sein und selbst Claus glaubte, den Titel holen zu können. Einige Flaschen später wurde beschlossen, dass die Königin am nächsten jährlichen Straßenumzug von Heiligenhafen teilnehmen sollte. Alle waren einverstanden. Und wie das Schicksal ( oder die Frauen ) es wollten: Claus gewann den Battle und den Recall und damit die ganze Competition ( Filmleute reden so! ). Und weil wir schon ahnten, dass er am nächsten Morgen alles abstreiten würde, haben wir das zur Sicherheit auf Video aufgenommen. Ein Cabrio für „Seine Majestät, Clausi, den Ersten – Südafrikanische Weinprinzessin von Dazendorf“ ist schnell gefunden und eine Genehmigung zur Teilnahme an dem Umzug dürfte reine Formsache sein. Und, obwohl von Claus nicht bekannt ist, dass er gerne als Prinzessin die Gegend unsicher macht, er aber zu seinem Wort steht und Wettschulden nun mal Ehrenschulden sind, werden wir im Sommer 2007 an dem Umzug teilnehmen. Heike, Martha und Daniela haben ihre „Niederlage“ dann auch ziemlich schnell akzeptiert. Eine „echte“ südafrikanische Weinprinzessin von der Ostsee als Groupie – das hat nicht mal Robbie W. oder David B. Aber Laufgroupies sind eh die besten!!!