Monatsarchiv: Oktober 2006

Groupies im El Paso

Am 13. trafen sich die Groupies Rüdiger, Daniela, Michael und Jessica mit fast-Neu-Groupie Ronald und Hotte erst zum Kino und dann zu einigen Cocktails.
Wir sahen uns den WM-Film von Sönke Wortmann an und ich war echt enttäuscht. Statt der unglaublichen Stadionatmo irgend so ein Geklimper auf dem Klavier. Entsprechend „geil“ war die Stimmung im fast ausverkauften Kino. Wir waren die einzigen mit Rasseln, Tröten und ähnlichem und passten uns der lahmen Stimmung an. Sowas!!! R-digger vermutet ja, dass wir in drei Jahren mit einem Directors-Cut erneut ins Kino gelockt werden sollen. Dann aber ohne mich. Danach ging`s ins El Paso zum Cocktail naschen. Neben der Erkenntnis, dass es auch Cocktails gibt, die zum Ko… schmecken, haben wir erleben dürfen, wie Michael mit seiner Bestellung eines Pitchers Bier nur für sich allein eine Kellnerin sprachlos machte und den tatsächlich auch allein ausgetrunken hat – ohne Klopause!
Das witzigste war dann die Rückfahrt in Rüdigers Wagen. Nicht nur, dass sich seine rot-grün-Schwäche besonders an den Ampeln zeigte; wir erfuhren auch von Jessica, dass Warmblüter irgendwie Halbblüter sind (???) und Pferde wohl nicht so gerne in Zelten schlafen.
Als Rüdiger fast ein potentielles Groupies vom Rad geholt hätte ( natürlich war es nicht so dramatisch ) kam heraus, dass er eine Vorliebe für Krankenschwestern hat. Aha! Michael hingegen war begeistert von der Idee, ein „Groupie-Casting“ zu veranstalten, bei dem sie in erster Linie hüpfen müssen. Dabei steht weniger die Intelligenz im Vordergrund, denn lernen können sie ja immer noch… Naturgemäß kam von Daniela und Jessica Einspruch, den wir aber demokratisch überstimmten. Mal sehen, was daraus wird. Schließlich hat Rüdiger angekündigt, sich dann eher um die neuen Groupies als um Hotte selbst zu kümmern. Da will so ein Casting gut überlegt sein. Am Ende hetze ich wieder alleine über die Strecke … * jammer *
In Düsternbrook war es dann auch tatsächlich düster und Ronalds Vermutung über Katzenfleisch im Döner beschloss unseren Heimweg.
Sowas sollten wir unbedingt wiederholen.

Stellungnahme Rüdiger:

Also ich kann ja nun einiges nicht so stehen lassen… Sich über eine Sehbehinderung seines Roadies lustig zu machen… Tses…. *kopfschüttel* ICH HABE KEINE ROTE ODER GELBE AMPEL ÜBERFAHREN UND BIN BEI GRÜN NIE STEHEN GEBLIEBEN!

UND ICH HABE AUCH KEIN POTENTIELLES GROUPIE VOM RAD GEFAHREN!!!!

Kleiner Hinweis an meinen Jura-Kollegen: Beim nächsten Mal werden Widerruf, Gegendarstellung und das allgemeine Persönlichkeitsrecht besonders repetiert!

Ansonsten kann ich mich der Wertung nur anschließen, das Treffen sollten wir zur ständigen Einrichtung machen… natürlich am liebsten mit neuen Krankenschwestern-Groupies… Winken
Die Astor-Bar hat ja leider die Chance verspielt, offizieller Stammtisch-zur-Verfügung-Steller der Lauf-Groupies zu werden… Ausblick hin oder her, aber Tisch am Klo geht einfach nicht…. wer also ein ähnlich spektakuläres Etablissement kennt, das wir mit unserer Anwesenheit beehren können… nur zu!

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Der Wald-und Wellenlauf oder „Wer ist Horst?“

Am 15.Oktober war es wieder einmal soweit – Hotte ging an den Start und die Groupies an die Strecke. Diesmal fand das Happening in Kellenhusen an der Ostsee statt, dem Home of Obergroupie Daniela.
Die Strecke führte offizielle 5.500m über die Strandpromenade, durch den Wald und wieder am Strand entlang. Nach dem Start wurden bereits auf den ersten Metern einige „Schnecken“ überholt – was wollen die auch in der ersten Startreihe?
Nach etwa 1.500m die ersten Groupies an der Strecke. Toll, ich bin noch vorne dabei und fühle mich gut. Bei Kilometer 3,5 die nächsten Groupies – hm, die sehen genauso aus, wie die eben… Ich bekomme die Info 5. zu sein und den Tipp, dass ich den vor mir noch einholen kann. Den vor mir? Da sehe ich aber schon niemanden mehr. Egal, hinter mir kommt auch lange Zeit nichts mehr. Hinterher habe ich erfahren, dass Papa und Rüdiger in der Art von „Netzer und Delling“ meinen Laufstil analysieren und finden, dass ich lange nicht mehr so „rund gelaufen“ sei.
Etwa 1000m vor dem Ziel noch mehr Groupies – die sehen doch auch aus wie Daniela und Rüdiger?!? Ich bekomme den Hinweis, nicht so schnell zu laufen, weil sie es sonst nicht rechtzeitig zum Ziel schaffen. Kein Problem, ich bin eh platt wie ´ne Flunder. Als ich ins Ziel komme, sagt der Kurdirektor mich als Hotte`s Laufgroupie an und vermutet messerscharf, dass Hotte wohl Horst ist und ich einer seiner zahlreichen Fans. Wie bitte?
Ich hatte als Verein die Laufgroupies angegeben, weil ich von der überragenden Bekanntheit der Groupies ausgegangen bin. Immerhin hat eine Umfrage unter ihnen ergeben, dass genauso viele Groupies die Lauffreunde kannten, wie Coca Cola, Microsoft oder Mercedes Benz. Nur Hr. Riedel hat davon offensichtlich nichts mitbekommen. Daniela und Rüdiger, die auch gerade angekommen sind, lachen sich schon schief und grübeln bereits, wer Horst wohl ist.
Ich bin tatsächlich 5. Die vier besser Platzierten sind alle A- oder B-Jugendliche und losgerannt, wie die Raketen. Jugend vor Schönheit lautete das Motto. Meine Zeit ist anderthalb Minuten besser als im letzten Jahr und mehr ging nicht. Alles bestens, bis auf die Frage: „Wer zum Geier ist Horst?“
Daniela dreht wieder schonungslose Enthüllungsvideos über „Bestechungen“ hinter den Kulissen und die vorgezogene Siegerehrung, kann aber auch nicht klären, wer Horst eigentlich ist. Ist Horst etwa nur eine gerade entstandene Legende? Oder ist er der dunkele Hintermann, den niemand wirklich kennt, der aber alles im Blick behält?
Nach einem leckeren Mittagessen besuchen wir noch die schweinemäßigen Groupies im Wald und feiern wie wild auf einer Bühne, die für die gerade stattfindenden Hubertustage aufgebaut wurde. Dann bekommt Rüdiger noch seinen neuen Mitbewohner Guido-in-dahouse vorgestellt und ein weiterer Renntag geht zu Ende.
Alle Groupies entlang der Strecke waren übrigens immer wieder die beiden Gründungsgroupies Rüdiger und Daniela. Das war klasse. Danke.
Bis zum nächsten Lauf.

Der Trip nach Hamburg zur Weinshow

Daniela hatte für Sonntag, den 08.10. zwei Karten für eine Messe mit südafrikanischen Weinen in Hamburg bekommen. Das gute war, dass bis 14:00 Uhr nur Händler und Aussteller Zutritt hatten – und wir. Danach konnte jeder für 10 € Eintritt Weine probieren, bis der Arzt kommt ( der kam übrigens wirklich, weil ein Opa 2x umkippte aber meinte, es gehe ihm gut… ).
Der Zug ging morgens um kurz nach 8. Wir erlebten auch gleich das freundliche Bahnpersonal, das in Form einer Frau in Uniform durch unseren Waggon kam und alle Fahrgäste als Schweine beschimpfte, weil ein Jugendlicher den Fuß auf dem Sitz hatte. Naja, ich hätte auch keinen Bock, Sonntag morgens zu arbeiten, aber so geht’s nicht. Ein Sekt zum Frühstück und noch einen im Zug gekauft und die Stimmung steigt. Kaum in HH angekommen, stellten wir gleich wieder fest, dass diese Stadt frühmorgens stinkt. Nicht so wie Kiel manchmal im Sommer, eher so wie Kiel im Sommer + Müllkippe. Großstadt eben. Als wir auf der Messe ankommen, sind dort etwa 55 Stände verschiedener Winzer aufgebaut. Das ist ja wie im Paradies. Wir bekommen unsere Akkreditierung und los geht’s.
Am Anfang noch etwas zaghaft, führen wir nach der x-ten Probe köstlichen Weines Gespräche über Weinanbau und Südafrika sogar auf englisch. Daniela hat einen Sommer auf einem Weingut gearbeitet und war schon mehrfach in Südafrika. Sie hat also immer ein Thema, über das sie sich unterhalten kann. Ich konzentriere mich da eher auf die Weine selbst. Und weil wir die Spuknäpfe meiden, bemerken wir gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Plötzlich ist es 18:00 Uhr und die Aussteller verschwinden, ohne ihren Wein mitzunehmen. Wir hatten vorher erfahren, dass die Show weiterzog nach London und die Weine dort schon vor Ort sind. Es wurden also die meisten Flaschen geöffnet und weggeschüttet, weil es sich um unverkäufliche Messemuster handelte. Das darf doch nicht wahr sein. All diese leckeren Weine. Auf Nachfrage erfuhren wir, dass wir einfach die Weine, die uns gefallen, mitnehmen sollten. Alles klar, nachdem Daniela noch ein aufrüttelndes und sehr sehenswertes Video abgedreht hat, nahmen wir einige Weine und machten uns auf den Heimweg. In der U-Bahn rappte sie noch ein wenig über Hamburg und irgendwann fielen wir zu Hause müde und erschöpft ins Bett. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.

Freitag, der 13. – erste Erfahrungen

Heute ist Freitag, der 13. und da wir nur ein wenig abergläubisch sind, verlassen wir das Bett, schalten auch diverse Küchengeräte ein und begeben uns zum Schreibtisch. Als der PC hochgefahren werden soll, tut sich nichts. Lediglich drei Piep-Töne sind zu hören. Aha, also doch der 13!!! Kurzer Anruf bei Micha – der schläft noch, weil krankgeschrieben. Naja, ist eben auch für ihn Freitag, der 13. Nachdem er sich etwas umgegoogelt hat und nun auch weiß, dass drei längere Piep-Töne das „O“ bedeuten, finden wir nach einem Hinweis auf die Tastatur endlich den richtigen Tipp: der Lüfter ist Schuld. Ein kurzes fachmännisches Rütteln am entspr. Kabel – wofür hat man schlanke, zarte Finger? – und siehe da, alles wieder OK. Mittlerweile ist auch eine Stunde vergangen; aber eben auch eine Stunde Freitag, der 13 ohne große Probleme. Hoffentlich haben wir um 10:30 Uhr schon den blöden Teil des Tages hinter uns. DANKE nochmal an Micha