Dieses Wochenende fand in Kellenhusen an der Ostsee ein Disc Golf Turnier im Rahmen der GERMAN TOUR 2009 statt. Neben dem deutschen Meister waren auch ein Teilnehmer aus den USA und eine größere Gruppe des örtlichen Clubs am Start. Insgesamt nahmen 59 Spieler teil.
Samstags wurde der erste Teil der Vorrunde gespielt und am Sonntag dann der Rest und die Finals. Da es am Samstag sehr stürmisch begann und die Anlage sich direkt am Ostseestrand befindet, kam es manchmal einer Lotterie gleich, wo die Scheibe landete. Nach 2/3 der Vorrunde lag Schwager in spe auf dem 20. Rang, der gerade noch für`s Halbfinale reichen würde.
Zunächst waren Daniela und ich unschlüssig, ob wir abends zur Party fahren sollten. Als wir dann aber als Bereicherung bezeichnet wurden, war die Entscheidung gefallen und wir machten uns auf den Weg. Da das Damwild sich gerade in der Brunft befindet, betrug die Höchstgeschwindigkeit nur 60 Km/h, safety first eben.
Das Zelt war eines der kleineren Art. Lediglich 2 Tische waren mit den üblichen Verdächtigen besetzt. Na, das kann ja heiter werden…
Dem Präsi, ähm Vorsitzenden des örtlichen Clubs, wurde der Abend gerade mit seiner eigenen Hymne “Präsi, I hol di mit`m Traktor ab…” versüßt. Danach klärte man uns auch gleich noch darüber auf, dass es kein Birdie ist, wenn eine Möwe mit der Scheibe vom Himmel geholt wird.
Bereits nach wenigen Minuten erfuhren wir, dass auch Michael Ammer, Rolf Eden und Flavio Briatore anwesend seien. “???” Und tatsächlich, drei der Teilnehmer hatten eine gewisse Ähnlichkeit mit ihnen.
Das Eis war gebrochen und das erste Bier im Anmarsch. Irgendwie ist jede Party eben gleich. Wir lernten Verena und Lars kennen, der Daniela gleich mal auf 23 schätzte.
Musikwünsche wurden direkt erfüllt und Daniela und Martina lieferten sogar noch einen 1A-Head-Bang-Auftritt ab. Auch einige discs flogen noch durch`s Zelt. Dafür war es groß genug und schließlich waren hier Könner am Start. Eine Scheibe mit einer senkrechten Leuchtdiode schrieb “DISCGOLF” an ihren Rand, wenn sie geworfen wurde. Wie das funktioniert, muss ich noch mal rausfinden.
Anschließend zogen wir in die Strandbar Koralle um und feierten weiter. Gegen 3 Uhr ging es nach Hause.
Einige Bilder gibt es hier.
Kategorien: Other Stuff
Mit Tag(s) versehen: 2009, disc, Discgolf, German Tour, golf, Kellenhusen, Ostsee
Am 2. Weihnachtsfeiertag trat ich auf der einzigen 18-Loch Disc-Golf-Anlage in Schleswig-Holstein zum 1. Kellenhusener Weihnachts-Disc-Golf-Turnier an.
Andreas, der Bruder von Groupie Daniela, bat zum Ausgleich zu den diversen Festessen auf das Green. Natürlich ließ ich mich nicht zweimal bitten und war sofort vom Sieg überzeugt. Nachdem mir Begriffe wie Birdie, Par, Double-U ( ein Busch auf Bahn 7 ), der Specht-Wald ( einige Bäume, bei denen die einschlagenden Frisbeescheiben wie Spechte beim Hausbau klingen ) und andere Fachbegriffe eingetrichtert wurden, ging es nach dem Mittag los. Jeder Teilnehmer hatte eine Weihnachtsmütze mit Bommel auf. Diese diente nach einigen Punsch immer wieder als Entschuldigung dafür, dass die Scheibe über den Deich oder in die Dünen segelte. Ge-puttet wird mit einer speziellen Scheibe, die bei uns aber keinen großen Unterschied machte. Hier stand ganz klarder Spaß im Vordergrund.
Die halbe Kurverwaltung von Kellenhusen war am Start. Selbst ein „Busfahrer“, der noch nie einen Bus gefahren hat, war dabei. Des Rätsels Lösung liegt darin, dass jemand fand, er sehe eben aus wie ein Busfahrer, und ihn gleich so taufte.
Ich hatte den Parcour vorher 1x mit Andi gespielt und freute mich am meisten auf den Glühwein und die anschließende Player`s-Party. Das Wetter war für den Dezember ganz OK – es regnete nicht und Wind hatten wir auch keinen – kalt war es trotzdem.
Disc-Golf ist eine Mischung aus Golf und Frisbee. Als alter ultimate-frisbee-Fuchs rechnete ich mir zwar keine unbedingten Siegchancen aber einen Platz im gesicherten Mittelfeld aus. Um es vorweg zu nehmen – ich wurde 5. von 9. Wenn das keine Punktlandung war…
Gewinner wurde Andi, der den großen Siegerpokal als erster mit Cola-Whiskey füllen durfte. Auch die beiden zweit- und drittplatzierten, Heiko „MacBarnes“ und „MacWindows“-Glaser ließen es sich nicht nehmen, den Pokal zu füllen. Am Ende des Abends wurde der Pokal etwa 12x mit diversen alkoholischen Mischungen in einem Strand-Café aufgefüllt und ausgetrunken. Die Party ging dann in Andi`s Wohnung weiter. In direkter Nachbarschaft zu Heiko tauschten wir Whiskey/Cola gegen Bier und laute Musik.
Am nächsten Morgen war ich heiser und erinnerte mich hauptsächlich durch Fotos und Videos an den späteren Abend. Ich glaube auch, mich zu erinnern, dass ein Disc-Golf-Club gegründet werden sollte, der sich entsprechend im Internet präsentiert. Ich bin startklar.
Kategorien: Other Stuff
Mit Tag(s) versehen: 18 Loch, Deich, disc, Disc-Golf, golf, Kellenhusen, Ostsee, Turnier